Mutmaßliches Eifersuchtsdrama Schwangere verliert erst Kind, stirbt später selbst

Ob hinter den beiden Angriffen ein familiärer Hintergrund steckt ist immernoch nicht abschließend geklärt. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Foto: dpa

Vor einer Woche wurden eine schwangere 29-jährige Frau und ein 28-jähriger Mann in Rosenheim brutal niedergestochen. Das ungeborene Kind verstarb noch am selben Tag, nun erlag auch die Frau ihren schweren Verletzungen.

 

 

Rosenheim – Wie die Polizei jetzt mitteilte, verstarb die 29-jährige am Sonntag, den 26. Juli in einem Münchner Krankenhaus. Die Polizei geht davon aus, dass sie von ihrem Ehemann, von dem sie offenbar getrennt lebte, mit zahlreichen Messerstichen verletzt worden war.

 

Das zweite Opfer, ein 28 Jahre alter Mann, der von dem Festgenommenen auf offener Straße angegriffen und niedergestochen worden war, wird nach wie vor in einer Klinik behandelt, ist derzeit aber noch nicht vernehmungsfähig. Man geht davon aus, dass es sich bei dem Mann um den neuen Freund der jungen Frau handelt.

 

 

Im Rahmen einer Großfahndung konnte der Ehemann der 29-Jährigen noch am Tatabend festgenommen und tags darauf wegen psychischer Auffälligkeiten per richterlichem Beschluss in einer Fachklinik untergebracht werden.

 

Über die genauen Tatdetails und -umstände wollte die Polizei noch keine Angaben machen. Dafür müssen zunächst vor allem die kriminaltechnischen Untersuchungen beim Bayerischen Landeskriminalamt und dem Rechtsmedizinischen Institut in München abgewartet werden.

 

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