Musikpreis Echo: Die Toten Hosen räumen ab

Cro und Carla Bruni rocken den Echo. Aber die großen Abräumer kommen aus Düsseldorf: die Toten Hosen.

 

Berlin -  Hallo, Echo! Bei dieser Verleihung liegt wirklich Musik in der Luft. Willkommen zum Echo, dem wichtigsten deutschen Musikpreis, der am Donnerstagabend in Berlin vergeben wird.

Es ist die lange Nacht der kurzen Kleider, der Superstars, Newcomer und alten Hasen. Zum Auftakt seilt sich Helene Fischer, Moderatorin des popigen und rockigen Abends à la Robbie Williams von der Messe-Decke ab, strahlt mit ihrem Glitzer-Outfit um die Wette und beweist mal wieder, wie sexy eine Schlagersängerin sein kann.

„Ihr seht alle wahnsinnig gut aus“, sagt auch gleich zu Beginn Award-Abräumer und Tote-Hosen-Frontmann Campino (Beste Band, Album des Jahres, Hit des Jahres). „Es war ein super Jahr für uns. Wir machen nicht Musik, um Preise zu gewinnen. Trotzdem ist es eine feine Bestätigung, Preise zu bekommen. Es ist der Hammer!“

Die „First Lady des französischen Chanson“, Carla Bruni, beweist, wie toll frau in einem schlichten, schwarzen Hosenanzug aussehen kann und stiehlt damit vielen die Show – und das Blitzlicht.

La Bruni ist ohne ihrer Tochter Giulia und ihrem Mann, dem ehemaligen franzöischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, da, doch den Song „Mon Raymond“, den sie live singt, soll sie ihm gewidmet haben. Auf dem Teppich scherzt sie mit Chartstürmerin Lana Del Rey herum, bedankt sich bei Fans und Fotografen am Interesse.

Für mehr Gekreische sorgt nur er auf dem roten Teppich – und während der Gala: Rapper Cro („Einmal um die Welt“). Auch zu später Stunde nimmt er sein Markenzeichen, die Panda-Maske, nicht ab.

Genervt haben dürfte sie ihn trotzdem. Immer wieder nestelt er an ihr herum. Unser Tipp: Vielleicht doch mal absetzen – und offiziell das wahre (Gewinner-)Gesicht zeigen. Das würde rocken!

 

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