Munition auf dem Autodach Mann (56) findet Panzergranate - kontrollierte Sprengung

Spezialisten stuften die Panzergranate als gefährlich ein. (Symbolbild) Foto: imago/7aktuell

Die Polizeibeamten wollen am Freitag eigentlich nur einen Verkehrsunfall aufnehmen. Am Ende muss eine als gefährlich eingestufte Panzergranate kontrolliert gesprengt werden.

 

Au - Verkehrsunfall in der Seeriederstraße, ein Routineeinsatz für die Polizei am Freitagabend: Doch dann erzählte der Fahrer eines Opel Astra, er habe Munition im Kofferraum. Zum Beweis holte er eine scharfe Panzergranate aus dem letzten Weltkrieg aus dem Kofferraum und legte sie vor den Augen der Polizisten aufs Autodach.

Sofort wurde die Unfallstelle gesperrt. Experten des LKA wurden hinzugezogen. Die kamen zum Schluss, dass die Granate jederzeit explodieren könne, worauf der Sicherheitsbereich nochmals erheblich erweitert wurde. Im Kofferraum des Opels lag zudem noch Flak-Munition.

Panzergranate in Kiesgrube nahe Riem gesprengt

Experten des TSG, der Technischen Sondergruppe des Bayerischen Landeskriminalamtes, brachten die Munition mit Unterstützung der Feuerwehr zur Autobahnausfahrt Daglfing.

Von dort ging es weiter zu einer Kiesgrube nahe Riem, wo die Panzergranate gezielt zur Explosion gebracht wurde. Der Münchner (56) hatte die Munition in einem Waldstück in der Nähe von Aying gefunden, als er die Gegend mit einem Metalldetektor absuchte.

Die Polizei warnt ausdrücklich davor, herumliegende Relikte aus dem Weltkrieg anzufassen. 

 

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