Münchner Traditionsunternehmen Nach Insolvenz: Düsseldorfer Unternehmer retten Schlemmermeyer

Am Viktualienmarkt ist der umsatzstärkste Standort von Schlemmermeyer. Foto: Daniel von Loeper

Das Münchner Traditionsunternehmen Schlemmermeyer wurde nach Anmeldung der Insolvenz gerettet. Eine Unternehmensgruppe aus Düsseldorf hat den Feinkost-Händler aufgekauft.

 

München - Im vergangenen Juni hat der Münchner Feinkost-Händler Schlemmermeyer Insolvenz angemeldet und ist von deutschlandweit 26 auf 16 Filialen geschrumpft. Das Traditionsunternehmen mit Stammhaus am Münchner Viktualienmarkt musste einige der über 200 Mitarbeiter entlassen.

Jetzt gibt es jedoch gute Nachrichten: Die Düsseldorfer Unternehmensgruppe 12.18. hat Schlemmermeyer aufgekauft und so vor der Insolvenz gerettet!

Alle Schlemmermeyer-Filialen bleiben erhalten

"Schlemmermeyer steht seit mehr als 40 Jahren für feinste Delikatessen. Dieser Philosophie fühlen wir uns verpflichtet. Zugleich möchten wir das Unternehmen mit einem modernen Konzept zukunftsfähig machen", sagt der geschäftsführende Gesellschafter Kai Richter in einer Pressemitteilung. Alle 157 Beschäftigten und die verbliebenen 16 Filialen sollen erhalten bleiben.

Durch die Übernahme der 12.18. Investment Management GmbH sollen neue Vertriebswege erschlossen werden. Neben dem Aufbau eines Onlinehandels will das Unternehmen ein Grillwagen-Konzept etablieren.

 

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