Münchner Starkoch wird 70 Die sieben Geheimnisse des Alfons Schuhbeck

"Die Zahl ist mir völlig wurscht!" Zum 70. wird Alfons Schuhbeck aber trotzdem gern ein Helles trinken. Foto: Agentur Schneider-Press/TT

Münchens Platz(l)-Hirsch verrät zum 70. Geburtstag, wie oft er seine Haare färbt und Gewichte stemmt – und warum er bei einer Brotzeit glücklich ist.

 

München - Es ist nicht zu glauben, dass auch der Tag von Alfons Schuhbeck nur aus 24 Stunden besteht. Der Traunsteiner mit den Gletscher-Augen scheint omnipräsent und überall gleichzeitig zu sein: am Platzl, das er gastronomisch fast komplett eingeschuhbeckt hat, im Fernsehen, in den Gewürz-, Eis- und Buchläden und der Allianz Arena, wo er die Bayern-Stars fit kocht. Doch so allgegenwärtig der Sternekoch ist – alles wissen die Fans noch lange nicht. Zum 70. Geburtstag tischt Schuhbeck sieben Geheimnisse auf.

1. Die Ingwer-Sucht

Eine Ingwer-Torte zum 70.? Der Jubilar lacht. "Ich will nicht wissen, wie viel Tonnen Ingwer ich weggeputzt habe. Morgens im Espresso geht es mit Ingwer-Tropfen los. Alle finden’s fürchterlich. Ich mag es, bin nie krank. Ich hab nur Angst, dass meine Nase bald ausschaut wie eine Ingwer-Knolle."

2. Die Feier-Phobie

"Geburtstage waren schon als Jugendlicher nicht mein Ding. Ich lasse gerne andere hochleben, aber nicht mich. Ständchen, Geschenke – bloß nicht! Ich fahre weg, verbringe den Abend mit meiner Frau und unseren drei Kindern bei einer Brotzeit. Da können wir ratschen und haben mehr davon, als wenn ich ein Steak in die Pfanne haue, das nach zehn Minuten aufgegessen ist."

3. Der Wunschtraum

"Eine Stunde mehr Schlaf pro Nacht ist ein heimlicher Traum von mir. Ich könnte ihn verwirklichen, aber vor halb 2 geh ich halt nie ins Bett – und um 6.30 Uhr steh ich wieder auf."

4. Die Haar-Beichte

"Damit meine Haare so blond ausschauen, wie sie ausschauen, gehe ich alle vier Wochen zum Friseur und lass einen halben Zentimeter nachfärben. Dann ist der Ansatz weg."

5. Das Familien-Mysterium

"Wer von meinen Kindern mal in meine Fußspuren tritt, ist offen. Sie sollen erstmal in Ruhe und fernab der Öffentlichkeit richtig erwachsen werden. Bis 90 geb ich Vollgas."

6. Das Körper-Wunder

"Ich sportel morgens paar Minuten und abends – und mittags auch. Gewichte, Bizeps, Ausdauer auf dem Radl, so Sachen. Ich will nicht ausschauen wie ein 70-Jähriger."

7. Das Parallelwelt-Leben

"Ich gehe nie shoppen, bin quasi nie im Internet, schaue kaum fern und arbeite durch. Als Workaholic sehe ich mich nicht. Ich mag, was ich tue, hab keine Angst vor der Zukunft, sondern freue mich beim Einschlafen auf den nächsten Tag. Lebensfreude ist das A und O."

Lesen Sie hier: Schuhbeck über Hoeneß - "Bei Uli gilt noch die Handschlagpolitik"

 

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