Münchenstift Altenpflege-Azubis suchen ein preiswertes Zimmer

 Foto: Willi Bock

Jedes Jahr fangen bei den städtischen Altersheimen 120 junge Menschen eine Ausbildung an. Untervermieter gesucht. 

 

München - München ist froh, dass es sie gibt – und diese Azubis der städtischen Altersheime „Münchenstift“ sind froh, eine qualifizierte Ausbildung machen zu können. Nur: Mit ihrem schmalen Lohn ist es schwer, in München eine Bleibe zu finden. Deshalb stellt sich Münchenstift-Chef Siegfried Benker vor seine Azubis, die aus ganz Deutschland kommen, und bittet die Münchner: „Vermieten Sie ihnen bitte ein Zimmer!“„Wir freuen uns, dass es uns jedes Jahr gelingt, rund 120 Jugendliche zu finden, die bei uns eine Ausbildung zum Altenpfleger beginnen wollen, denn wir brauchen für diesen Mangelberuf dringend engagierten Nachwuchs.“
Deshalb sucht die Münchenstift Menschen, die bereit sind, Zimmer an Azubis zu vermieten.

Hier ist die vollständige Bewerbung:
 

"Münchenstift" ist der bundesweit größte kommunale Ausbilder in der Altenpflege. Zurzeit erlernen dort 232 überwiegend Jugendliche den Beruf des Altenpflegers oder des Altenpflegehelfers. Sie kommen nicht nur aus dem gesamten Bundesgebiet, sondern aus insgesamt 36 Nationen. „Wir freuen uns, dass es uns jedes Jahr gelingt, rund 120 Jugendliche zu finden, die bei uns eine Ausbildung zum Altenpfleger beginnen wollen, denn wir brauchen für diesen Mangelberuf dringend engagierten Nachwuchs. Wir haben allerdings zunehmend Probleme, für diese jungen Leute auch bezahlbaren Wohnraum zu finden.“, bemerkt der Geschäftsführer der Münchenstift, Siegfried Benker.

Neben einigen Zimmern in den eigenen Häusern hat die MÜNCHENSTIFT inzwischen auch extern, etwa über die städtischen Wohnungsbaugesellschaften, Wohnmöglichkeiten organisiert. „Aber das reicht bei weitem nicht, den Bedarf für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unsere Auszubildenden zu decken.“, bedauert Benker.

Deshalb sucht die Münchenstift nun auch Menschen, die bereit sind, Zimmer für Auszubildende zu vermieten. Benker: „Das hat aus unserer Sicht Vorteile für Vermieter wie für Azubis, denn häufig leben insbesondere ältere Menschen relativ einsam in Wohnungen, in denen durchaus Zimmer zur Verfügung stehen. Umgekehrt kommen diese jungen Menschen in der Regel ganz alleine hierher in eine völlig neue Umgebung. Auch für sie ist es also gut, wenn sie abends nicht auch noch in eine leere Wohnung kommen. Es wäre schön, wenn wir die Kultur der Untervermietung von Zimmern, wie es früher für Studenten üblich war, für unsere Auszubildenden wiederbeleben könnten.“

Die Hoffnung der Münchenstuft als größten Münchner Seniorendienstleisters und hundertprozentige Tochter der Stadt, ist, potenziellen Vermietern eine gewisse Sicherheit geben zu können. „Vermieter können auch direkt mit uns Mietvereinbarungen treffen. Wir stehen natürlich auch als Ansprechpartner zur Verfügung, wenn es mal Probleme geben sollte.“

Geworben wird für diese Idee mit Plakaten in den Häusern der Münchenstift und Anzeigen in den lokalen Medien.

Interessierte Vermieter können sich mit der Leiterin des Bewerbermanagements der MÜNCHENSTIFT, Heidi Obermeier, in Verbindung setzen (Telefon: 089/62020-327, E-Mail: heidi.obermeier@muenchenstift.de)

 

5 Kommentare