Münchens beste Inline-Strecken (Teil 1) Erholsame Runde ums Nymphenburger Schloss

Auch bei Spaziergängern sehr beliebt: Der Nymphenburger Schlosspark. Foto: dpa

Im Nymphenburger Park sind nicht nur Spaziergänger und Jogger unterwegs, hier lässt sich auch prima Inlineskaten.

 

Die Straßen sind verstopft. Lastwagen, Autos und Busse schieben sich über den Asphalt, Hupkonzerte sind zu vernehmen und genervte Menschen hinter Lenkrädern zu sehen. Denn: Es ist 8 Uhr in der Früh und der alltägliche Berufsverkehr quetscht sich durch Münchens Innenstadt. Doch nicht weit von einer dieser Blechlawinen entfernt, rollt ein Inlineskater. Er genießt die frische Morgenluft und die Ruhe hier am Nymphenburger Schlosskanal. Kein Stau kann Felix Rauter hier weder stoppen noch stören. Er rollt völlig unbeschwert seines Weges.

Dabei befindet er sich nicht auf dem Weg ins Büro. Er befindet sich auf seiner Runde um das Nymphenburger Schloss. Knapp zehn Kilometer, die für Felix Rauter den perfekten Start in den Tag bedeuten. „Andere gehen Joggen”, sagt er, „ich habe jedoch lieber Rollen unter meinen Füßen. Das macht einfach mehr Spaß und geht auch viel schneller.”

An guten Tagen braucht der EDV-Systemberater eine gute halbe Stunde. Manchmal dauert seine Frühsporteinlage aber auch über 45 Minuten. „Um 8 Uhr morgens ist auf den Wegen rund ums Schloss nie viel los. Da überhole ich ab und zu nur ein paar Jogger”, erklärt Rauter. „Am Tage oder Abend sieht das jedoch ganz anders aus.” Da tummeln sich Touristen, Spaziergänger sowie Mütter und Väter mit Kinderwagen auf den Wegen und bremsen den Lauf auf Inlineskates.

Die Tour rund um das Nymphenburger Schloss mit seinem wunderschönen Park startet am Hubertusbrunnen in Neuhausen, führt am Kanal entlang. Über das südliche Schlossrondell stößt man auf die Hirschgartenallee und biegt rechts in die Zuccalistraße ein, eine wenig befahrene Anliegerstraße, die parallel zur Schlossparkmauer verläuft. An dieser orientiert man sich, wenn die Zuccalistraße endet und umrundet so fast den gesamten Park.

Bis der größtenteils sehr angenehme Asphaltweg vorbei an Feldern, Wiesen und kleinen Wäldern auf die Maria-Ward-Straße trifft. An der T-Kreuzung rechts ab, und schon befindet man sich auf dem nördlichen Schlossrondell und trifft erneut auf den Kanal. Der führt geradewegs zum Hubertusbrunnen zurück.

Eine sehr entspannte und erholsame Runde mit viel Natur und frischer Luft. Große Anstiege oder waghalsige Abfahrten gibt es nicht. Genauso wenig wie endlose Blechlawinen und störende Hupkonzerte.

Alle Informationen im Überblick:
Start und Ziel: Hubertusbrunnen in Neuhausen
Untergrund: überwiegend Asphalt, kurze Kiespassagen. Alles gut befahrbar.
Streckenlänge: 9,5 Kilometer
Geeignet: Für Anfänger und Fortgeschrittene
Beste Zeit: In den frühen Morgenstunden, bevor die Touristenwelle um das Schloss schwappt.
Alternative: Mit der Trambahn (Linie 12 und 17) bis zur Haltestelle Schloss Nymphenburg - und von dort starten.

 

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