München Weilheim, Tutzing, Kochel: Störungen wegen Stellwerk-Umstellung

Fahrdienstleiter Thomas Hildebrandt bedient 300 Signale Foto: Ronald Zimmermann

Am Samstag geht das neue, elektronische Stellwerk der Bahn ans Netz. Am Wochenende kommt es deswegen zu Einschränkungen. Zwischen Tutzing und München verkehren Ersatzbusse.

MÜNCHEN Es blinkt und piept auf den acht Bildschirmen von Fahrdienstleiter Thomas Hildebrandt. Am Samstag geht der zweite Teil des neuen Elektronischen Stellwerks (ESTW) der Bahn ans Netz. Nach der großen Umstellung bedient der 46-Jährige allein über 300 Signale und 100 Weichen auf den beiden Strecken von München nach Geltendorf und nach Tutzing.

Die Bahn bringt mit dem 84 Millionen Euro teuren Projekt die Stellwerktechnik auf den neuesten Stand. „wir werden morderner und flexibler. Es können jetzt mehr Züge auf der gleichen Strecke fahren“, erklärt Volker Hentschel von der DB Netz AG. Beispiel: Bei Störungen weichen Züge nun „per Mausklick“ auf das linke Gleis aus. Das sei bisher nur mit hohem technischem Aufwand möglich gewesen.

Für die Fahrgäste kommt es wegen der Umstellung von Samstag, 20 Uhr, bis Sonntag, 12 Uhr, sowie in der Nacht auf Montag bis 0.00 Uhr zu Einschränkungen: Die Züge zwischen Hauptbahnhof und Weilheim sowie zwischen Tutzing und Kochel werden durch Busse ersetzt. Für die S 6 fahren ebenfalls Busse zwischen Pasing und Tutzing. Hinweise unter www.bahn.de/bauarbeiten.cm

 

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