München Stadtverwaltung weist Beschwerden zurück: Streit um ZOB

Illustration Foto: Rudolf Huber

MÜNCHEN - 80 Busse fahren hier ab oder kommen an - damit ist das "Planziel fast erreicht" - und die Beschwerden etlicher Ladenbesitzer im Busbahnhof werden so zurückgewiesen. An den Öffnungszeiten ändert sich auch nichts.

 

Das wird die Ladenbesitzer im Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) aber freuen – die Lage sei keinesfalls so dramatisch wie dargestellt, behauptet die Stadtverwaltung.

Von wegen „tote Hose“ im ZOB an der Hackerbrücke: Laut der Betreiberin Rotkreuz-Betriebe werde der Bahnhof täglich im Schnitt von 80 Bussen angefahren. In den Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit des Busbahnhofs sei man von 100 ausgegangen. Mit 80 habe man das „Planziel fast erreicht“, hieß es am Montag nach einer Sitzung der Stadtverwaltung. Die Situation sei nicht so dramatisch, wie von einigen Geschäftsleuten dargestellt. Die hatten sich über zu wenig Betrieb und Umsatz beklagt. Ihnen fehle die Laufkundschaft. Eine Ursache hierfür seien, so die Stadtverwaltung, die beschränkten Öffnungszeiten. Daran wird sich aber zumindest im laufenden Jahr nichts ändern. rah

 

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