München Seppis Freundschafts-Buche für die Türkei

Die Baumübergabe der Rallye-Fahrer: Axel Müller-Renner, OB-Kandidat Josef Schmid, Dennis Fucek und Sascha Djokic. Foto: Thomas Reiner

 In Istanbul wird ein wahrhaft internationaler Park gepflanzt.

 

München -  OB Christian Ude ist in Istanbul schon als Vielbesucher und Denkmal-Enthüller verewigt und beliebt. Jetzt tut es ihm OB-Kandidat Josef Schmid nach: Er spendet einen Baum für einen guten Zweck: „Das ist mein Zeichen für die deutsch-türkische Freundschaft.“ Drei junge Münchner haben den CSU-Fraktionschef dazu animiert: Dennis Fucek, Sascha Djokic und Axel Müller-Renner starten am 27. April bei der diesjährigen Allgäu-Orient-Rallye. Eine Zwischenstation ist Istanbul, und der Gouverneur dort ist ein Fan der Rallye.

Der Gouverneur von Istanbul war schon einmal in Oberstaufen, wo die Allgäu-Orient-Rallye startet. Ihm hat es sehr gefallen und er wurde zum Allgäu- und Rallyefan. Er will der Allgäu-Orient-Rallye einen kleinen Park nahe des Fenerbahce-Stadions widmen. Dort soll auch das "Danke Turkye/Teşekkür Deutschland-Denkmal"der Rallye 2012 seinen endgültigen Standort bekommen.

Der Park soll natürlich auch mit "Rallyebäumen" bepflanzt werden. Der Gouverneur möchte, dass jedes Team einen kleinen Baum mit Wurzeln aus seiner Heimat mitbringt, über diverse Grenzen in die Türkei "schmuggelt" und dort einpflanzt. Das Bäumchen soll aber nicht irgendwo in einer Baumschule gekauft wären. Das wäre zu einfach. Der Baum soll ein Geschenk eine Prominenten aus dem Ort sein.  Dazu sollen die Teams ein schönes, haltbares und möglichst selbst gebasteltes Schild mitbringen. Das wird dann an oder neben dem Bäumchen aufgestellt. 

"Der Baum möge im Allgäu-Orient-Rallyepark zu Istanbul gut anwachsen und Früchte tragen", wünscht der Gouverneur: "Der Baum soll auch Beispiel für Freundschaft und Toleranz sein."

 

 

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