Verpackungsfrei einkaufen München: Neuer "Ohne"-Laden in Haidhausen eröffnet

Der "Ohne"-Laden in Haidhausen Foto: Paul Nöllke

Der nächste verpackungsfreie Supermarkt in München hat geöffnet. Was kann der neue "Ohne"-Laden in Haidhausen wirklich? Die AZ hat sich dort umgeschaut.

 

Haidhausen - Der "Ohne"-Laden hält, was der Name verspricht: Hier können Kunden Waren "ohne" Verpackungen einkaufen und somit Verpackungsmüll vermeiden. Die Lebensmittel werden dazu direkt in die Behälter gefüllt, die die Kunden selber mitgebracht haben. So erfolgreich ist das Konzept, das jetzt nach der ersten Filiale in der Maxvorstadt auch ein zweiter Laden in Haidhausen eröffnet hat.

Helles Holz - schönes Ambiente

Von außen ist der Laden unscheinbar, nur die Tafel am Eingang macht auf das innovative Konzept aufmerksam. Auch innen ist alles schlicht und einfach: Weiße Wände und helles Holz machen einen freundlichen und edlen Eindruck.

Toilettenpapier ohne Plastikhülle

Zu diesem passen auch die Preise, die eher gehoben sind. So kostet eine Rolle Toilettenpapier zum Beispiel 1,79 Euro, dafür ist sie nicht in Plastik verpackt und ökologisch hergestellt. Der Laden bietet neben Mehl-Nudeln und Cornflakes auch Obst, Gemüse und sogar Kosmetikprodukte, wie Seifen oder besonderes Shampoo.

Ordentliches Sortiment - eher gehobene Preise

Das Sortiment ist somit zwar nicht klein, allerdings ist die Auswahl nicht mit einem normalen Supermarkt vergleichbar, in dem man manchmal zwischen 20 Nudelsorten die Wahl hat.

Fleisch gibt es in dem Geschäft auch nicht, was einerseits an den sehr strengen Hygienevorschriften liegen könnte, andererseits auch daran, dass der Laden versucht, das Sortiment so nachhaltig wie möglich zu halten.

Das Fazit: Durchaus ein interessantes Konzept, um allerdings ausschließlich hier einzukaufen ist es etwas teuer und etwas wenig Auswahl.     

 

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