München Marienplatz: Die Fichte ist da!

Was nicht passt, wird passend gemacht: Der Christbaum kommt aus Garmisch-Partenkirchen. Am 26. November leuchten 3000 Lichter auf ihm. Foto: Feuerwehr

Eine 80 Jahre alter Weihnachtsbaum ragt nun über den Marienplatz. Höchste Zeit für 16 Dinge, die Sie schon immer einmal über Nadelgehölze wissen wollten, sich aber natürlich noch nie zu fragen trauten

 

Es gibt in Deutschland über 100 Gasthäuser, die „Zur Fichte“ heißen.

Menschen mit dem keltischen Sternzeichen Tanne (2.1.-11.1. und 5.7.-14.7.) gelten als gefühlsbetone, aber trotzdem starke Individuen.

Albert „Tick-Tock“ Tannenbaum (1906-1976) war ein amerikanischer Gangster, der als Auftragskiller für die kriminelle Vereinigung Murder Inc. arbeitete.

2009 wuchs bei einem 28-jährigen Russen eine Tanne in der Lunge.

Die hellgrünen Fichtenspitzen im Mai sind essbar und helfen gegen Husten.

Die „Operation Tannenbaum“ plante 1940 die Besetzung der Schweiz durch deutsche Truppen.

Eine Fichte wie auf dem Marienplatz hat ungefähr zehn Millionen Nadeln.

Dem Yps-Heft Nr. 670 lag als Gimmick ein Nadelbaum-Setzling bei.

Fichtennadeln helfen gegen Schnecken, wenn sie um Pflanzen gestreut werden.

Der größte geschmückte Weihnachtsbaum war fast 70 Meter hoch und stand 1950 in Seattle.

Der Zeichentrickfilm „Der kleine Tannenbaum“ handelt von einer Konifere, die groß werden will.

1943 mussten Jugendliche den in einem Zug vorbeifahrenden Weihnachtsbaum des „Führers“ mit dem Hitlergruß ehren.

Das Gemälde „Tannen im Schnee“, von Caspar David Friedrich 1828 gemalt, hängt in der Hamburger Kunsthalle.

Tannenkrebs ist ein heimtückischer Pilz, der die Bäume befällt. Er löst Hexenbesen genannte Verwachsungen aus.

Brennt ein Weihnachtsbaum durch echte Kerzen ab, zahlt die Hausratversicherung – außer es liegt grobe Fahrlässigkeit vor.

Der Ex-Fußballprofi Michael Tarnat wird „Tanne“ genannt. Genauso wie Schalke-Legende Klaus Fichtel.

Timo Lokoschat

 

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