Zerbrochene Flasche als Waffe Mordversuch mit Bierflasche am Stachus

Am Stachus ist ein Streit völlig eskaliert. Foto: dpa

Ein Streit unter zwei Afghanen am Stachus endete mit einem Mordversuch. Wieso die jungen Männer aufeinander losgingen, ist bislang völlig unklar.

 

München – Der Vorfall ereignete sich bereits am 15. Juli, also am Freitag vor gut einer Woche. Gegen 22.50 Uhr war ein 17-jähriger Afghane mit einer Bierflasche auf einen 19-jährigen Landsmann losgegangen.

Bei dem Angriff zerbrach die Flasche, woraufhin der 17-Jährige auf mit der abgebrochenen Flasche auf den Hals des 19-Jährigen eingestochen haben soll. Erst als Freunde und Passanten, die Zeugen des Vorfalls wurden, dazwischen gingen, ließ der Täter von seinem Opfer ab.

Der 19-jährige Asylbewerber erlitt Verletzungen an Kopf und Hals. Aufgrund der gefährlichen Vorgehensweise geht die Staatsanwaltschaft inzwischen von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Daher wurden die Ermittlungen am vergangenen Donnerstag der Mordkommission übertragen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I erließ der zuständige Ermittlungsrichter zudem ebenfalls am Donnerstag Haftbefehl gegen den 17-jährigen Afghanen wegen versuchten Mordes.

Der Tatverdächtige wurde noch am selben Tag in München verhaftet. Bislang machte er gegenüber der Polizei keine Angaben zu der Tat.

Doch nicht nur das Motiv gibt den Ermittlern derzeit Rätsel auf: Da, nach augenscheinlicher Betrachtung, offenbar Zweifel am minderjährigen Alter des Tatverdächtigen bestehen, soll nun ein Altersgutachten Klarheit bringen.

Die Ermittlungen dauern an.

 

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