Möglicher Winter-Transfer In Ingolstadt aussortiert: Wird Stefan Lex ein Löwe?

Traf diese Saison bereits im DFB-Pokal auf den TSV 1860: Ingolstadts Lex (r.) im Duell mit dem Löwen Gebhart. Foto: sampics/augenklick

Beim Zweitligisten FC Ingolstadt spielt der Angreifer keine Rolle mehr. Der TSV 1860 hat bereits angefragt – und im Winter könnte Stefan Lex nach Giesing wechseln.

 

München - Schwierige Baustelle. "Wir haben maximal das Geld für einen Spieler. Viel mehr wird’s nicht werden", hatte Löwen-Trainer Daniel Bierofka am Montag zu möglichen Verstärkungen in der Winterpause erklärt. Einer, der die Sechzger womöglich verstärken könnte, ist Stefan Lex. (Mehr zu den Transferplänen der Löwen können Sie hier lesen.)

Der 28-jährige Offensivspieler steht derzeit noch bei Zweitligist FC Ingolstadt unter Vertrag. Wie die AZ erfuhr, liebäugelt Lex nach nur fünf Liga-Einsätzen in der laufenden Spielzeit allerdings mit einem Wechsel und könnte sich auch die Löwen als neuen Klub vorstellen. Sogar eine (lose) Anfrage soll es bereits gegeben haben.

Lex gilt als bodenständiger Akteur, vor vier Jahren kickte er selbst noch bei der SpVgg Greuther Fürth II in der Regionalliga, bevor er im Januar 2014 in der Winterpause doch noch in Ingolstadt den Sprung zu den Profis schaffte – und die Schanzer mit neun Treffern in die Bundesliga schoss.

Lex-Berater: "Schauen, wo die Reise hingeht"

Der Angreifer hat seinen Stammplatz beim Absteiger aus dem Oberhaus allerdings verloren. Sein einziges Saisontor erzielte er, nachdem er auch bei Ingolstadts 2:1 in der ersten Runde des DFB-Pokals bei den Sechzgern im Grünwalder Stadion aufgelaufen war, beim 3:1-Zweitrundensieg gegen Fürth.

Nun könnte er in der Vierten Liga einen neuen Anlauf nehmen, um die Sechzger aus der Regionalliga nach oben zu schießen. Wird Lex ein Löwe? "Wir werden Weihnachten kommen lassen, dann setzen wir uns zusammen und schauen, wo die Reise hingeht", erklärte Lex-Berater Michael Koppold der AZ über bevorstehende Verhandlungen mit dem FCI. Einen Wechsel zu den Sechzgern schloss er nicht aus, verwies allerdings auf mehrere Anfragen aus der Zweiten Liga.

Lex baut in der Nähe von München

Eine Vertragsverlängerung bei Ingolstadt, wo Lex derzeit unter Trainer Stefan Leitl nicht mehr erste Wahl ist, gilt daher als unwahrscheinlich. Klar ist: Rein sportlich müsste Lex, kurz nach seinem 28. Geburtstag im besten Fußballer-Alter, den Gang in die Viertklassigkeit nicht antreten.

Nichtsdestotrotz sprechen einige Argumente für Sechzig und könnten Lex zu Gehaltseinbußen und einem (vorübergehenden?) sportlichen Abstieg bewegen: Er baut im kleinen Örtchen Eitting unweit von München ein Haus – und ist Löwen-Fan.

2012 hatte der gebürtige Erdinger schon einmal bei den Giesingern im Probetraining vorgespielt. Trainer Alexander Schmidt und Sportchef Florian Hinterberger hatten sich damals gegen eine Verpflichtung des dribbelstarken Stürmers entschieden.

Bei Bierofka dürfte er allein wegen seiner Torgefahr, Schnelligkeit und Vielseitigkeit - Lex kann auf beiden Außenbahnen und im Sturmzentrum spielen - großen Anklang finden.

Lesen Sie hier: Traditions-Löwen starten im Dezember

 

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