Model gegen Fotograf Emily Ratajkowski wehrt sich gegen Nacktfotos

Ihr Körper machte sie berühmt, doch Emily Ratajkowski will selbst bestimmen, wann sie sich nackt zeigt. Und wehrt sich deswegen gegen das Buch eines Fotografen.

Mit Nacktheit an sich hat Emily Ratajkowski (25) kein Problem. Ihr Instagram-Account ist gefüllt mit heißen Schnappschüssen, auf denen sie nur Bikinis oder sogar weniger trägt. Dass der Fotograf Jonathan Leder jetzt alte Nacktbilder von ihr veröffentlichen will, findet die schöne Brünette aber ganz und gar nicht lustig. Was zunächst nach einem Widerspruch klingt, versuchte Ratajkowski auf Twitter zu erklären.

Nachdem Leder einen Bildband voll mit Unterwäsche- und Nacktaufnahmen Ratajkowskis auf den Markt brachte und diese im Februar auch noch in einer New Yorker Galerie ausstellen will, schrieb das Model: "Eigentlich wollte ich mich nicht zu den Fotos von Jonathan Leder äußern, um ihm keine Publicity zu geben. Aber ich habe genug. [...] Diese Bilder wurden ohne meine Erlaubnis veröffentlicht. Sie sind das genaue Gegenteil dessen, wofür ich stehe: Dass Frauen selbst entscheiden, wann und wie sie ihre Sexualität und ihren Körper zeigen wollen."

Ratajkowski, die durch ihren freizügigen Auftritt in Robin Thickes Musikvideo "Blurred Lines" berühmt wurde, schreibt, sie hätte die Fotos für das Buch weder freigegeben, noch sei sie dafür bezahlt worden. Generell seien die Bilder für einen ganz anderen Zweck entstanden: "Ein künstlerisches Magazin-Shooting im Jahr 2012."

Ob Ratajkowski gegen die Veröffentlichung vorgehen wird, ließ sie offen. Dies sei eine private Angelegenheit. Fotograf Leder äußerte sich noch nicht zu den Vorwürfen.

 

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