Model-Contest 2014 „Showbiz ist Arbeit“

Jahrelang begleitete Gernandt Michael Jackson weltexklusiv. . . Foto: Gernandt

Er hat sie alle getroffen: Michael Jackson, Shakira oder J.Lo. Alex Gernandt behauptet: Auch die Schöne Münchnerin kann etwas von den Megastars lernen.

 

München - Er feiert in diesem Jahr sein Jury-Debut: Alex Gernandt wird zum ersten Mal darüber mitentscheiden, wer „Die Schöne Münchnerin 2014 wird. Er sitzt aus gutem Grund auf diesem Stuhl. Der Medienberater, Ex-Bravo Chefredakteur und Journalist kennt sich im Showgeschäft aus wie kein Zweiter. Mehr als 300 Fernsehauftritte hat er hinter sich, hautnah begleitete er Karrieren von Megastars wie Michael Jackson, Beyoncé, Shakira oder Jennifer Lopez. Man könnte behaupten: Der Gernandt kennt sich aus mit schönen Frauen – und natürlich weiß er, worauf es als Newcomer ankommt.

AZ: Herr Gernandt, kann aus einer Schönen Münchnerin ein Megastar werden?

ALEX GERNANDT: Ich stelle fest, dass die Mädels aus Deutschland im Modelgeschäft gerade sehr gefragt sind: Toni Garrn, Julia Stegner oder Franziska Knuppe. Ob dieses Jahr ein Mädchen von diesem Format dabei ist, wird sich zeigen.

Was müssen die Mädels mitbringen?

Mode, Musik, Entertainment: Das Showgeschäft tickt immer wieder gleich: Stars lassen sehr schwere Dinge vollkommen einfach aussehen – das macht sie zu Stars. Die neue Schöne Münchnerin braucht also auch eine gewisse Lässigkeit, Authentizität und Selbstironie. Und Demut gehört auch dazu.

Der größte Newcomer-Fehler?

Überheblichkeit. Das beendet Karrieren, bevor sie angefangen haben. Nehmen wir den Größten der Großen: Michael Jackson. Ich habe ihn über Jahre begleitet. Er war auf dem Gipfel seiner Karriere, hat sich aber nie ausgeruht und sich immer das Letzte abverlangt.

Übersetzen Sie das bitte für unsere Bewerberinnen.

Wer auf dem Laufsteg nach Aufmerksamkeit heischt wie nach Likes auf Facebook, hat bei mir keine Chancen. Ich werde nach Mädchen suchen, die perfekt unperfekt sind – und bei denen ich sehe: Die haben Lust drauf, an sich selbst zu arbeiten. Und als Model muss man das ständig. Lampenfieber ist übrigens gar nicht mal so schlecht, denn es ist eine Art Raketentreibstoff. Wer aufgeregt ist, nimmt sich viel bewusster wahr und ist, wie die Amis sagen, „In the Moment“.

 

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