Mobilitätstipps auf dem Tollwood Von A nach B ohne Auto? So geht's noch besser

AZ-Lokalredakteurin Jasmin Menrad.
Green City bietet auch Kurse fürsicheres Radeln an. Foto: dpa

Das Motto lautet: "Bitte umsteigen." Auf dem Tollwood geben Mobilitätsexperten den Besuchern Ratschläge. Hier einige Kostproben.

 

Neuhausen -  Man stelle sich das einmal so vor: Rund 200 Fußballfelder Parkplätze für Autos gibt's in München. Plätze, die auch grün sein könnten, auf denen gekickt werden könnte oder Gemüse angebaut oder gewohnt - so stellen sich das zumindest die Umweltschützer von Green City vor.

Weil das Motto des Tollwood-Festivals (21. Juni bis 16. Juli im Olympiapark) heuer "Bitte umsteigen" heißt, beraten die Mobilitätsexperten von Green City auf dem Tollwood die Münchner, wie sie anders als mit dem Auto von A nach B kommen.

"Baustelle der Vision" heißt dieser Sammelpunkt für Ideen und Zukunftsräume. Und so künstlerisch die riesige Stadtsilhouette der Baustelle der Visionen ausschaut, so konkret werden die Experten bei ihren Tipps.

Für die AZ-Leser hat Andrea Sperling von Green City schon ein paar Vorschläge parat. Wer mehr wissen will, schaut auf dem Tollwood im Olympiapark Süd vorbei.

Tipps für Familien:

  • Die Stadt München bietet für Familien mit Babys vergünstigte bis kostenlose Angebote von Carsharing, Kindertransportrad und dem Münchner-Kindl-Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel. Mehr dazu gibt's online bei: www.gofamily-muenchen.de
  • An neun Stationen in München kann man sich kostenlos Lastenradl ausleihen. www.freie-lastenradler.de
  • Beim Bus mit Füßen treffen sich Kinder an einer Haltestelle und werden von einem Elternteil gemeinsam in die Schule gebracht. www.greencity.de/projekt/bus-mit-fuessen

Tipps für Senioren:

Die Stadt München fördert die E-Mobilität. Bei zwei- bis dreirädrigen E-Fahrzeugen werden 25 Prozent der Anschaffungskosten bis zu einer Fördersumme von 1000 Euro für Lastenpedelecs beziehungsweise 500 Euro für Pedelecs gefördert.

Weist man nach, dass das E-Fahrzeug ein Benzin- oder Dieselfahrzeug ersetzt, bekommt man weitere 1000 Euro erstattet.

Näheres lässt sich über das Referat für Gesundheit und Umwelt erfragen: 089 23 39 63 00

 

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