Mittendrin und nicht dabei? FC Bayern: Kurios - Martínez erinnert sich nicht an den Wembley-Sieg

War das was? Javi Martínez (l.) erinnert sich nicht mehr genau an das Finale 2013 der Champions League. Zur Erinnerung: Die Bayern haben gegen den BVB in Wembley gewonnen. Foto: picture alliance/dpa

Im Kader des FC Bayern gehört Javi Martínez zu den größten Titelhamstern. An die entscheidenden Momente – wie das Finale in Wembley – kann er sich jedoch nicht mehr erinnern. An eine "Maschine" dagegen schon.

 

München - Er ist Welt- und Europameister mit Spanien, Champions-League-Sieger, mehrfacher Pokalsieger und Meister mit dem FC Bayern. Allerdings kann sich Javi Martínez nicht mehr an die entscheidenden Spiele erinnern. Weder an das WM-Finale 2010 noch an den Bayern-Triumph im Finale 2013 in Wembley, so der Baske in einem Interview mit "11 Freunde".

"Ich kann mich an solche emotionalen Momente nicht erinnern. Ich weiß nicht, woran das liegt", sagt der Baske dem Magazin. Es könne jedoch sein, dass seine Gedächtnisschwäche vom hohen Druck in Finalspielen herrührt, so Martínez weiter. "Ich bin bei diesen wichtigen Spielen so konzentriert, dass ich einfach alles ausblende."

"Maschine": Javi Martínez adelt Schweinsteiger

An eine Sache kann sich Javi Martínez sehr wohl erinnern: an Bastian Schweinsteiger. Gemeinsam mit ihm bildete Martínez in der Champions-League-Titelsaison ein nahezu unüberwindbares Bollwerk im defensiven Mittelfeld: Bayerns fast schon legendäre Doppel-Sechs. "Basti war jahrelang einer der besten Mittelfeldspieler der Welt. Er war ein kompletter Mittelfeldspieler, eine Maschine", lautet das Lob von Martínez.

Seine glorreichen Tage beim FC Bayern scheinen für Martínez mittlerweile vorbei. Nach zahlreichen Verletzungen findet der 31-jährige Defensivspezialist nicht mehr zurück zu alter Stärke. Beim Rekordmeister soll er einer der Kandidaten sein, die Sommer den Klub verlassen können.

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