Mittelalter-Musiker Mittelalterband Saltatio Mortis stürmt an die Chartspitze

Nach ihrem Neueinstieg auf Platz eins der Albumcharts kennt sie bald jeder: Saltatio Mortis. Mittelalter-Musiker begeistern die Fans mit "Das Schwarze Einmaleins"

Das Mittelalter-Rock Album "Das Schwarze Einmaleins" von Saltatio Mortis steht auf Platz eins der Albumcharts der media control GfK International GmbH. Die Gruppe fand sich im Jahr 2000 durch Zufall dort zusammen, wo sie auch heute noch viele Auftritte hat: auf einem Mittelaltermarkt. Wegen des breiten Genre-Spektrums der Bandmitglieder sind schon auf dem zweiten Album der Band moderne Einflüsse zu finden. Geprägt wird die Musik von Dudelsäcken und anderen historischen Instrumenten. Auch der Name der Band ist alles andere als gewöhnlich: Saltatio Mortis aus dem Lateinischen heißt übersetzt "Totentanz".

Mit dem Titel "Dunkler Engel" schaffte es die Band aus der musikalischen Nische und blieb dem eigenen Stil trotzdem treu. Als Publikumsmagnet auf Rock-Events ergaben sich neue Auftrittsmöglichkeiten, sodass sich spätestens 2007 mit "Aus der Asche" (Platz 29 in den Albumcharts) auch der kommerzielle Erfolg einstellte. Endgültig von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen, wurde die Gruppe ab 2009 mit dem Album "Wer Wind sät".

Die hervorragende Live-Qualität der Band zeigt sich am Erfolg des Unplugged-Albums "Manufactum ll". Die Konzert-Aufnahme war die erste einer deutschen Band, die auf Platz 25 der Albumcharts einstieg. In ihren Liedern behandeln die Musiker autobiografische und sozialkritische Themen.

Auf Platz zwei liegt weiterhin "Mit den Gezeiten" von Santiano und knapp dahinter landet bereits der nächste Neueinsteiger: Rapper Nazar mit "Fakker Lifestyle". Die schottische Gruppe Travis platzierte ihr erstes Album seit fünf Jahren auf Platz 6. In den Single-Charts stieg Katy Perrys "Roar" von zwölf auf drei und Jürgen Drews schafft mit "Kornblumen" zum fünften Mal in seiner Karriere den Sprung in die Top-20. Der seit Wochen unangefochtene Spitzenreiter Avicii bleibt weiterhin an der Spitze.

 

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