Mit Ruth Maria Kubitschek "Frau Ella": Matthias Schweighöfer setzt zu seinem nächsten Hit an

Matthias Schweighöfer und Ruth Maria Kubitschek im Film "Frau Ella" Foto: Warner

Darauf haben die Schweighöfer-Fans lange gewartet: Heute startet "Frau Ella" in den Kinos. In der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Florian Beckerhoff wagt sich der Frauenschwarm auf einen Roadtrip mit Ruth Maria Kubitschek und August Diehl.

 

Berlin – Ist ihm Platz eins der Charts schon sicher? Wenn am Donnerstag "Frau Ella" mit Matthias Schweighöfer (32) in der Hauptrolle in den Kinos startet, werden sicherlich hunderttausende Mädchen in die Kinos strömen. Der 32-Jährige hat sich zu einem der beliebtesten Schauspieler Deutschlands gemausert und sorgt mit seinen Filmen regelmäßig für volle Kinosäle.

Auch wenn seine letzten Filme "Der Schlussmacher" oder "What a Men" nicht bei allen Kritikern gut ankam, seine Fans bleiben ihm trotzdem treu. Das dürfte sich auch bei "Frau Ella" nicht ändern. Die Komödie weist die besten Voraussetzungen für einen Hit auf.

Da wäre zum Beispiel die Besetzung. Denn neben Schweighöfer glänzt auch TV-Ikone Ruth Maria Kubitschek (82), die sich als Spatzl in der Kultserie "Monaco Franze" in die Herzen von Millionen Fans gespielt hatte. Es könnte vielleicht ihr letzter Kinoauftritt gewesen sein. Denn mit der Schauspielerei hatte die 82-Jährige eigentlich schon abgeschlossen, wie sie vor wenigen Wochen im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news verraten hat.

Mit Marcus Goller nahm zudem ein Komödien-erfahrener Mann auf dem Regie-Stuhl Platz. Er hatte bereits mit Schweighöfer den Erfolgshit "Friendship" gedreht und dem Schauspieler mit zu seinem großen Durchbruch verholfen.

Und darum geht's in der Verfilmung des gleichnamigen Erfolgsromans von Florian Beckerhoff: Im Mittelpunkt der Geschichte steht Sascha (Matthias Schweighöfer). Der 30-Jährige hat sein Medizin-Studium geschmissen und schlägt sich als Taxifahrer durch die Straßen von Berlin. Als ihm seine Freundin Lina (Anna Bederke) eröffnet, schwanger zu sein, verursacht er prompt einen Auto-Unfall. Im Krankenhaus trifft er schließlich auf die 87-jährige Frau Ella. Während er von der redseligen Seniorin anfangs noch sichtlich genervt ist, freundet er sich schließlich mit der alten Frau an. Er bewahrt sie sogar vor einer unnötigen Operation und entführt sie in seine Wohnung, die er mit seinem Mitbewohner Klaus (August Diehl) teilt. Als Frau Ella Zeugin eines Streits zwischen Lina und Sascha wird, erzählt sie von ihrer einstigen großen Liebe, einem schwarzen amerikanischen GI, den sie im Zweiten Weltkrieg kennen gelernt, aber schließlich verlassen hatte. Sascha macht sich auf die Suche nach dem Mann und wird in Frankreich fündig. Gemeinsam mit Frau Ella und Kumpel Klaus düsen die drei im Cabrio nach Paris...

Auch wenn die Story hier und da ein paar Längen aufweist, das charmante Spiel der drei Hauptdarsteller tröstet darüber schnell wieder hinweg. Wenn Sascha und Frau Ella gemeinsam eine Flasche Melissengeist köpfen oder die beiden Jungs um die Aufmerksamkeit der alten Dame buhlen, dürfte das auch dem härtesten Kritiker ein kleines Lächeln auf das Gesicht zaubern.

 

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