Mit Narkosepfeilen betäuben? Verängstigte Hündin irrt durch Sendling

AZ-Lokalredakteurin Jasmin Menrad.
Das Fahndungsfoto: Die Hündin schaut ein bisschen aus wie ein kleiner Wolf. Foto: Tierschutzverein München

Seit Tagen irrt eine Hündin durchs Viertel: Sie soll aus einem Auto geworfen worden sein und ist extrem ängstlich. Anwohner haben absurde Ideen, wie man sie einfangen könnte.

 

Sendling - Seit Tagen ist in Obersendling eine herrenlose Hündin unterwegs. Sie wurde schon mehrmals an der Siemens Alle, Ecke Sankt-Wendel-Straße gesichtet. Und im Viertel wird schon diskutiert, wie man die Hündin am besten einfangen könnte. "Einer rief beim Tierschutzverein an und wollte Narkosepfeile auf die Hündin schießen. Andere aus dem Viertel berichten, dass immer wieder Menschen versuchen sie einzufangen. Das muss auf die Hündin wirken, als wolle man sie jagen", sagt Judith Brettmeister vom Tierschutzverein.

Judith Brettmeister bitte die Menschen aus dem Viertel, den Hund in Ruhe zu lassen, nicht zu füttern und nicht zu jagen. Denn all das wird wenig helfen, um die verängstigte Hündin einzufangen. Da müssen Profis ran!

Der Tierschutzverein hat schon einen Futterplatz eingerichtet, um die Hündin anzulocken. Wer das ängstliche Tier sichtet, kann sich außerdem Tag und Nacht bei Tierdetektiv Eveline Kosenbach unter der Handynummer 0157 -73 08 90 68 melden. (Achtung, zuvor war eine sieben zuviel in der Nummer!)

Zeugen wollen beobachtet haben, dass die süße Hündin aus einem Auto geworfen wurde. Wer weiß, was ihr zuvor widerfahren ist. 

 

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