Mit Hilfe von Defibrillatoren Zwei Reanimationen: Passanten retten Leben

Automatisierte externe Defibrillatoren (AED) sind beispielsweise in öffentlichen Gebäuden oder U- und S-Bahnstationen zu finden. Foto: dpa

Gleich zweimal wurde das Notarzt-Team Thalkirchen am Donnerstag alarmiert, weil Personen mit Herzattacken zusammengebrochen waren. In beiden Fällen erwiesen sich couragierte Passanten als Lebensretter.

 

München - Am Donnerstagmorgen gegen neun Uhr wurde das Notarzt-Team in die Hofmannstraße zu einer Reanimation gerufen. Beim Eintreffen wurde die 53-jährige leblose Patientin bereits von Passanten, die den Zusammenbruch mitbekommen hatten, wiederbelebt.

Dafür nutzten sie einen automatisierten externen Defibrillator (AED) aus dem nebenan gelegenen Gebäude der Regierung von Oberbayern. Das Notarzt-Team und die Besatzung eines Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) der Feuerwache Sendling intensivierten die Versorgung der Patientin. Ein Rettungswagen der Feuerwache Westend transportierte sie anschließend in Begleitung des Notarztes in eine Münchner Klinik.

Unmittelbar nach diesem Einsatz wurde die Thalkirchener Notarztbesatzung zu einer weiteren Reanimation nach Ramersdorf gerufen. Hier war ein 67-jähriger Mann bewusstlos auf der Straße zusammengebrochen. Passanten bemerkten dies und begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Auch hier kam ein AED zum Einsatz, dieses mal aus dem gegenüber gelegenen Baureferat. Ein Rettungswagen der Johanniter Unfallhilfe und ein HLF der Feuerwache Ramersdorf unterstützten den Notarzt bei der Versorgung. In Notarztbegleitung kam der 67-Jährige in eine Münchner Klinik.

Nach ersten Erkenntnissen befinden sich beide Patienten mittlerweile auf dem Weg der Besserung. Dass ihre Leben gerettet wurden, verdanken sie insbesondere dem schnellen und couragierten Eingreifen der Ersthelfer.

 

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