Mit den Schwabinger Grünen Spaziergang: "München in der NS-Zeit"

Die Maxvorstädter kennen ihren Königsplatz. Ein Vorstoß soll sie jetzt vor der weiteren Überteuerung ihres Viertels schützen. Foto: dpa Foto: dpa

Die Schwabinger Grünen laden wieder zu einem politischen Sonntagsspaziergang ein. Diesmal geht es auf die Spuren der früheren "Hauptstadt der Bewegung".

 

Maxvorstadt - „München in der NS-Zeit“ lautet das Motto des politischen Sonntagsspaziergängs der Schwabinger Grünen.

Stadtratskandidat Wolfgang Leitner lädt am kommenden Sonntag, 2. Februar um 10 Uhr zum politischen Spaziergang ein, um den Bogen aus der düsteren Vergangenheit des Stadtviertels zur aktuellen Politik der Aufarbeitung zu schlagen:

München war nach dem Ersten Weltkrieg Gründungsort der NSDAP. In der bayerischen Landeshauptstadt wurde die Partei großm, auch nach der machtergreifung Hitlers 1933, blieb München Sitz der Reichsleitung der NSDAP und ihrer Teilgliederungen.

Rund um den Königs- und Karolinenplatz entstand ein Parteiviertel mit Verwaltungsbauten, aber auch Aufmarsch- und Inszenierungsplätzen wie den Ehrentempeln für die Toten des gescheiterten Hitler-Putschs von 1923. Ab 1935 nannte sich München "Hauptstadt der Bewegung".

"Hier im ehemaligen Zentrum des Nazi-Parteiapparates entsteht heute das NS-Dokumentationszentrum, wo die Ausstellungsräume mit den authentischen Orten verknüpft werden und das dazu beitragen wird, kritisches historisches Bewusstsein zu wecken“, sagt Wolfgang Leitner.

Der Spaziergang wird von Hans-Peter Leitner, dem Vater von Wolfgang Leitner, geleitet, der sich nach seiner Pensionierung zum geprüften Stadtführer weitgebildet hat.

Eingeladen sind alle interessierten Bürger um Anmeldung wird gebeten.

Alle Termine sind unter www.gruene-schwabing.de abrufbar und werden sukzessive erweitert

Treffpunkt ist der Königsplatz 1.  Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

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