Ministerpräsidentin erkrankt Brustkrebs! Manuela Schwesig legt SPD-Vorsitz nieder

Manuela Schwesig beim ARD-Sommerinterview am 25. August. Foto: dpa/Paul Zinken

Manuela Schwesig hat Brustkbrebs. Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern legt wegen ihrer Krankheit das Amt als kommissarische SPD-Chefin nieder. Das gab sie bei einer Kabinettssitzung am Dienstag in Schwerin bekannt, wie die Staatskanzlei mitteilte.

 

"Die gute Nachricht ist: Dieser Krebs ist heilbar. Allerdings ist dafür eine medizinische Behandlung notwendig. Dies wird dazu führen, dass ich in den kommenden Monaten nicht an allen Tagen öffentliche Termine wahrnehmen kann. Ich habe deshalb die Ministerinnen und Minister gebeten, mich an diesen Tagen zu vertreten", erklärte Schwesig.

Manuela Schwesig in Krebs-Behandlung

"Nach intensiven Gesprächen mit meinen behandelnden Ärzten bin ich sehr zuversichtlich, dass ich wieder vollständig gesund werde. Deshalb habe ich mich entschieden, das Amt der Ministerpräsidentin und auch den Parteivorsitz hier im Land weiter auszuüben", sagte Schwesig weiter.

Rücktritt vom SPD-Vorsitz, nicht aber als Ministerpräsidentin

"Allerdings ist auch klar, dass ich in den kommenden Monaten meine Kräfte auf Mecklenburg-Vorpommern, meine Gesundheit und meine Familie konzentrieren muss. Deshalb werde ich meine Parteiämter auf Bundesebene niederlegen", so Schwesig.

 

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