Ministerpräsident auf Auslandsreise Äthiopien: Söder eröffnet erstes bayerisches Afrikabüro

Ministerpräsident Söder (M., CSU) in Äthiopien. Foto: Peter Kneffel/dpa

Zu Beginn seiner Auslandsreise will Ministerpräsident Markus Söder (CSU) das erste Afrikabüro des Freistaats eröffnen. In der Hauptstadt Addis Abeba soll künftig interessierten Unternehmen aus Bayern bei allen Fragen rund um Investitionen und Geschäfte in Afrika geholfen werden.

 

Addis Abeba - Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will gleich zu Beginn seiner großen Auslandsreise nach Äthiopien am Montag das erste Afrikabüro des Freistaats eröffnen. In der Hauptstadt Addis Abeba soll künftig interessierten Unternehmen aus Bayern bei allen Fragen rund um Investitionen und Geschäfte in Afrika geholfen werden. Umgekehrt sollen auch Afrikaner auf der Suche nach Investoren dabei unterstützt werden, in Bayern fündig zu werden.

Söder: "Afrika wurde zu lange unterschätzt."

Afrika sei auch mit Blick auf seine wirtschaftliche Entwicklung viel zu lange unterschätzt worden, hatte Söder vor dem Abflug nach Äthiopien am Sonntag betont.

Das ostafrikanische Land mit rund 100 Millionen Einwohnern gilt wegen seiner politischen Entwicklung als wichtiger Stabilitätsanker in der gesamten Region. Viele Investoren aus aller Welt suchen derzeit den Zugang zum afrikanischen Markt. Söders Reise soll knapp fünf Tage dauern. Wichtigste Punkte sind politische Gespräche mit Vertretern der äthiopischen Regierung und ein Besuch im größten Flüchtlingslager des Landes. Im Flüchtlings-Camp Nguenyyiel im Südwesten Äthiopiens leben offiziell mehr als 97.000 Menschen - die meisten geflohen vor dem Bürgerkrieg im Nachbarland Südsudan.

 

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