Minihaus München Ein neuer Kindergarten für Sendling

Alle Hände voll zu tun - beim Spatenstich galt das noch für (von links) Rainer Eckerl, Geschäftsführer des Minihaus München, Bischofsvikar Rupert Graf zu Stolberg und Stephan Zahlhaas, Stiftungsdirektor des Albertinum. Ab nächster Woche gilt es für die Mitarbeiter, die für den Neubau von Minihaus Nr. 7 verantwortlich zeichnen. Im Frühjahr 2015 soll Eröffnung sein. Foto: ho

In der Westendstraße baut das Minihaus eine neue Kita. 2015 sollen hier hundert Kinder einziehen. Am Montag war der Spatenstich für das bunte Kinderhaus.

 

Sendling-Westpark - „Mein erster Spatenstich als Bischofsvikar“ – Rupert Graf zu Stolberg, seit Januar im Amt, hatte sichtlich Spaß an dieser doppelten Premiere. Doppelt in dem Sinne, dass die Bildungslandschaft auf dem Gelände des Studienseminars Albertinum nun erstmals um ein Angebot für Babys und Kleinkinder erweitert wird.

Das Minihaus München, Krippe mit Kindergarten in privater Trägerschaft, baut ab nächste Woche seine neueste Tagesstätte für Kinder im Alter von 9 Wochen bis 6 Jahren. Das Albertinum bietet 210 Schülern nachmittags Betreuung und Förderung und blickt auf eine Geschichte zurück, die 1574 mit der Gründung durch Herzog Albrecht V von Bayern begann.

Das Minihaus steht auf einem 1400 Quadratmeter großen Grundstück, das ebenso zentral wie im Grünen in der Westendstraße 300 liegt. Binnen eineinhalb Jahren entsteht ein moderner, lichtdurchfluteter Neubau mit Keller und 2 Stockwerken, Gruppen-, Schlaf- und Spielräumen, Mehrzweckraum, Küche , kindgerechten sanitären Anlagen, Besprechungs- und Büroräume sowie zwei großen Spielgärten.

Im Frühjahr 2015 soll das Minihaus München seine Pforten öffnen und Platz für vier Krippengruppen à 12 Kinder und zwei Kindergartengruppen à 25 Kinder bieten. 

„Die Idee, hier, im direkten Einzugsgebiet von 5 Schulen, auch eine Krippe mit Kindergarten anzubieten, gab es schon lange“, betonte der Stiftungsdirektor des Albertinums, Stephan Zahlhaas, der auch das benachbarte Erasmus-Grasser-Gymnasium leitet. Bischofsvikar zu Stolberg hob hervor, wie sinnvoll das Engagement der katholischen Kirche in Sachen Unterstützung junger Eltern sei, denn man müsse Eltern heutzutage bei der Erziehung besonders unterstützen: „Wir haben den Auftrag, Kinder und Jugendliche fit zu machen fürs Leben, ihnen zu helfen, ihren Ort zu finden, wo sie in unser Gemeinwesen hineinpassen.

In den aktuell 5 Einrichtungen des Minihaus München „sind das christliche Menschenbild und Werte jetzt schon sehr wichtig“, betont die fachliche Leiterin aller Minihäuser, Erzieherin Silvia Wick. Wie man miteinander und mit der Schöpfung behutsam umgeht, erfahren sie dort ebenso wie die Feste im Jahreskreis, in altersgerechter Form. Außerdem prägt ein vielseitiges, bildungsorientiertes Programm mit Musik, Kreativem, Naturwissenschaften, Sport und der Weltsprache Englisch den Alltag in jedem Minihaus.

Rainer Eckerl, Geschäftsführer des Minihaus München, bedankte sich beim Team des Albertinums für das Vertrauen und versprach, „den Kindern die beste Betreuung zukommen zu lassen.“ Dabei helfe die Erfahrung, die er und seine Mitarbeiter in mehr als 35 Jahren mit der Einrichtung Kinderhaus München gesammelt haben.

2009 eröffnete sein Team das erste Minihaus München – die Einrichtung auf dem Albertinum-Gelände wird das siebte sein. Rainer Eckerl rechnete vor: „Dann haben wir rund 1000 Kinder, die wir halb- oder ganztags betreuen, und 150 Mitarbeiter, die für sie da sind.“ Alle Beteiligten hoffen nun auf ein gutes Gelingen der Bauarbeiten – auf dass Petrus das Vorhaben ebenso wohlwollend begleiten möge wie den Spatenstich.

Mehr Infos gibt's unter der Telefonnummer  089-411149400 oder per E-Mail kontakt (at) minihaus-muenchen.de

 

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