Mindestlohn-Debatte DGB demonstriert für den Politikwechsel

 Am 7. September findet die Kundgebung für Mindestlohn und sichere Renten statt.

 

München - Richtig glauben kann „störsender.tv“–Macher Stefan Hanitzsch auch nicht an die große Wende in Richtung Gerechtigkeit: „Aber wenn keiner mehr auf die Straße geht...“

Gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) wirbt er unter dem Motto „Um-fair-teilen“ für die Teilnahme an der Groß-Demo am 7. September, ab 14 Uhr, auf dem Max-Joseph-Platz.
Simone Burger vom DGB-München erläutert: „Gemeinsam wollen wir für einen Politikwechsel bei den Landtags- und Bundestagswahlen werben. Unser Ziel ist mehr Gerechtigkeit. Deutschland braucht eine neue Ordnung der Arbeit.“

Ein gesetzlicher Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro, eine stärkere Sozialversicherung mit sicheren Renten, ein demokratisches Europa und einen finanziell handlungsfähigen Staat sind im Hinblick auf die Bundes- (22.9.) und Landtagswahlen (15.9.) die Hauptthesen der Gewerkschaft.

TV-Macher Hanitzsch meint, es könne nicht sein, dass zehn Prozent der Bevölkerung in Deutschland das meiste Kapital in Billionenhöhe besitzt: „Die Gesellschaft darf nicht völlig auseinander driften.“

Bei der Demo machen mit: Liedermacher Konstantin Wecker, Urban Priol, Ecco Meineke, Ludo Vici und das Angela-Merkel-Double. Außerdem berichtet der kaltgestellte Ex-Steuerfahnder Rudolf Schmenger, der im Raum Hessen den Großbanken und deren Bossen zu nah auf die Pelle gerückt ist, über die Steuerfahnder-Affäre. Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern, spricht zum Thema: „Gute Arbeit, sichere Rente, soziales Europa“.

 

3 Kommentare