Memminger führt Viktoria Berlin TSV 1860: Traumtore am Stück! Ex-Löwe Timo Gebhart wird wieder der Alte

, aktualisiert am 21.04.2019 - 18:08 Uhr
Ein Ex-Löwe geht voran: Timo Gebhart (re.) für Viktoria Berlin. Foto: imago/Matthias Koch

Vor der Saison wird der Vertrag von Timo Gebhart beim TSV 1860 nicht verlängert. Auch beim neuen Klub muss der Ex-Löwe einen Rückschlag hinnehmen. Doch jetzt startet der Allgäuer bei Viktoria Berlin richtig durch.

 

München/Berlin - Seine Karriere ist ein einziges Auf und Ab. Zuerst war er Hoffnungsträger bei den Löwen für die Zukunft. Dann ein vermeintlich kommender Bundesliga-Star. Mit dem VfB Stuttgart stand er im Champions-League-Achtelfinale gegen Lionel Messi und den FC Barcelona.

Timo Gebhart: Schwere Verletzung beim TSV 1860

Schließlich folgte der sportliche Abstieg, mit kurzen Höhen wie einer starken Saison bei Hansa Rostock in der Dritten Liga und einem ebenso starken Beginn nach seiner Rückkehr zum TSV 1860 in der Regionalliga Bayern. Die Rede ist von Timo Gebhart. Monatelang war seine Leidenszeit nach einer schweren Verletzung (Muskelbündelriss) im Herbst 2017.

Bei Sechzig bekam der Allgäuer im Sommer schließlich keinen Vertrag mehr, war bis Ende Januar ohne neuen Arbeitgeber, ehe Viktoria Berlin den einstigen Bundesliga-Profi verpflichtete. Bei seinem ersten Einsatz für die Himmelblauen in der Regionalliga Nordost erzielte der 30-jährige Spielmacher Anfang März beim 2:2 beim FCO Neugersdorf gleich ein Tor und bereitete den zweiten Treffer vor. Um dann von einem Muskelfaserriss ausgebremst zu werden.

Doch jetzt startet der Memminger in der Hauptstadt richtig durch -  als Torschütze und Führungsspieler! Der Ex-Löwe war beim 2:1-Sieg im Landespokal-Halbfinale bei BFC Dynamo bester Mann auf dem Platz. Er erzielte den Ausgleich per direkt verwandeltem Freistoß, hatte mehrere Torchancen und noch in der Nachspielzeit zielstrebige Offensivaktionen. Vor allem spielte er über 120 Minuten ohne Beschwerden.

Timo Gebhart erzielt wieder Traumtore

Am Osterwochenende rettete der Routinier den Berlinern schließlich einen Punkt beim Remis bei Rot-Weiß Erfurt - und zwar per Traumtor. Gebhart traf mit einem Distanzschuss aus 25 Metern, der Ball ging noch an die Unterlatte und dann ins Tor. Viktoria kann einen Regisseur mit aufsteigender Form gebrauchen. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt für den Zehnten nur drei Punkte.

Wer weiß, vielleicht kann sich der Liebling vieler 1860-Fans in dieser kniffligen Gemengelage ja wieder für höhere Aufgaben empfehlen...

 

18 Kommentare

Kommentieren

  1. Ihr Pseudonym sowie weitere Daten können Sie in Ihrem Benutzerkonto ändern. Dieses finden Sie oben rechts .

loading