Mehr Fußball Assauer: Schwule Fußballer sollten den Beruf wechseln

Rudi Assauer, Ex-Manager von Schalke 04 Foto: dpa

DÜSSELDORF - "Such dir einen anderen Job". Rudi Assauer, ehemaliger Manager von Schalke 04, rät schwulen Fußballern zu einem Berufswechsel. „In anderen Sportarten mag das vielleicht gehen, aber im Fußballfunktioniert das nicht.“

 

Schwule Fußballspieler sollten sich nach Ansichtdes ehemaligen Schalke-Managers Rudi Assauer einen anderen Jobsuchen. Diejenigen, die sich outen, würden plattgemacht – „vonihren Mitspielern und von den Leuten im Stadion“, sagte Assauer dem„Express“.

„Diese Hetzjagd sollte man ihnen ersparen.“ Er rietdazu, das Thema nicht offensiv anzugehen. „Man sieht ja an demjetzigen Skandal, was passiert: Herr Amerell kann sich nicht mehrauf die Straße trauen, Herr Kempter wird wohl nie mehr ein Spielpfeifen, und der vormals exzellente Ruf des DFB ist schwerbeschädigt“, meinte Assauer.

Er selbst habe nichts gegen Homosexuelle, betonte der 65-Jährige.„In anderen Sportarten mag das vielleicht gehen, aber im Fußballfunktioniert das nicht.“ In seiner Karriere als Spieler und Managerhabe er nie einen schwulen Fußballer kennengelernt, zitiert dasBlatt Assauer. „Als ich noch in Bremen war, hörte ich, dass unserMasseur schwul ist.“ Auf die Frage, was er gemacht habe, antworteteAssauer: „Ich bin zu ihm gegangen und habe ihm gesagt: Junge, tumir einen Gefallen: Such Dir einen neuen Job.“

apn

 

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