Mehr als drei Millionen Zuschauer "Promi Big Brother": Twitter-Spott und gute Quote

Jochen Schropp moderiert "Promi Big Brother". Sehen Sie hier weitere Bilder zur Auftakt-Sendung der aktuellen Staffel "Promi Big Brother". Foto: Sat.1

"Promi Big Brother" startet mit guten Quoten: Mehr als drei Millionen Zuschauer wollten sehen, wie Michael Wendler und Co. in die Prominenten-WG einzogen. Ob sich die Quoten halten oder - wie in der vergangenen Staffel - bald in den Keller verabschieden, wird sich zeigen. Den Reaktionen auf Twitter zufolge haben viele ihre Ration an Fremdschämen bereits erschöpft.

 

Köln - "Promi Big Brother" lässt sich als Erfolg verbuchen - zumindest vorerst. Die vergangene Staffel der Reality-Show endete mit verheerenden Quoten, doch während der Durststrecke zwischen Dschungelcamp und der nächsten Staffel einer Blamage-Plattform in Form einer Castingshow für junge "Talente" im Singen oder Modeln scheint das deutsche Publikum wieder nach einer gesunden Portion Fremdschämen zu lechzen.

Und so wurden der C-Promi-WG zum Auftakt respektable Quoten beschert: 3,16 Millionen Zuschauer ab drei Jahren schalteten dem Mediendienst "DWDL" zufolge ein, bei einem Marktanteil von 18,9 Prozent in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Allerdings konnte die Premiere der vergangenen Staffel ähnliche Werte verbuchen, und gegen Ende fuhr das Format nur noch einstellige Marktanteile ein.

Das könnte Sie auch interessieren: Jochen Schropp - "Promis setzen gerne eine Maske auf"

Dass die Zuschauer nicht aus Sympathie einschalteten, wurde auf Twitter eindrucksvoll demonstriert. Dort zählte ein User zum Einzug der Kandidaten die Container-Bewohner auf: "Kenn ich nicht, kenn ich nicht, Keine Ahnung, Wer?, Ach, hier, die Dings, kenn ich nicht...". Ein anderer hatte sich einen ganz besonderen Überraschungsgast erhofft und wollte wissen: "Wann schalten sie bei Promi Big Brother endlich rüber zu Hoeneß?"

Nach der ersten überstandenen Nacht im Container steigt die Verwunderung, dass Dschungelcamp-Drückeberger Michael Wendler (42) sich immer noch nicht aus dem Staub gemacht hat. Erwartungsgemäß sorgt der Schlagerprinz bislang für den meisten Spott - und für die meisten Aggressionen.

Der eine oder andere hätte sich ein Beispiel an Sarah Kuttner (35) nehmen können. Die TV-Moderatorin und Autorin hat vorgesorgt und sich "mit riesigen Schaumstoffquadern umgeben, in die ich jederzeit geräuscharm reinschlagen kann". Trotz dieser Vorkehrungen kostete die Show Kuttner, die während der gesamten Sendung aufgeregt twitterte, ihre ganze Kraft: "Tut mir leid, ich bin einfach zu steil gestartet mit dem Hass. Jetzt bin ich nur noch ermattet." Falls die Quoten also wieder in den Keller fallen, hätte Kuttner damit eine mögliche Erklärung geliefert.

 

1 Kommentar

Kommentieren

  1. Ihre Daten können Sie in Ihrem Benutzerkonto ändern. Dieses finden Sie oben rechts .

loading