Maxvorstadt Kunst im Tiefbunker ausgezeichnet

In der Elisenstraße war 2012 das Projekt "O.R.pheus" zu sehen. Jetzt wurde es von der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung ausgezeichnet.

 

Maxvorstadt - Für seine visionäre Mischung aus virtueller und analoger Spielform wurde das Kunstprojekt „O.R.pheus“ von Evelyn Hriberšek von der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung ausgezeichnet. Und erhielt den Titel „Kultur- und Kreativpilot Deutschland“.

Im Frühjahr und Herbst 2012 war das Projekt im Tiefbunker an der Elisenstraße zu sehen gewesen, realisiert als musikalisch-theatrale Rauminstallation.

"Im Fokus der weiteren Entwicklung des Gesamtprojekts stehen die Erschaffung neuer Welten und zukunftweisender branchen- und plattformübergreifender Konzepte, Projekte, Events und Strategien für ein neues digitales Zeitalter. „O.R.pheus“ hinterfragt das menschliche Streben nach der Überwindung des Todes und den Gebrauch der modernen Medizin als transzendentes Mittel. In einem Mix aus Musiktheater und Kunstinstallation ist in real ausgestatteten Räumen mit virtuell erschaffenen Computerspiel- Settings in 30 Minuten und mit Hilfe eines Smartphones ganz individuell die düstere Geschichte einer ehemaligen Schönheitsklinik in dem Tiefbunker zu erleben", hieß es seitens der Stadt München, die das Projekt über das Kulturreferat unterstützte.

Zu dem 2013 zum vierten Mal ausgeschriebenen bundesweiten Wettbewerb „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“ sind fast 600 Bewerbungen beim Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes eingegangen.

 

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