Maxvorstadt Hitlers geheimer Hitschreiber

Schrieb unvergessliche Hits: Bruno Balz (1902-1988). Foto: Vincent Suppé

Im NS-Dokumentationszentrum München wird mit einem multimedialen Künstlerporträt an Bruno Balz, einen der produktivsten deutschen Text- und Liederdichter der NS-Zeit, erinnert.

Bruno Balz, einer der produktivsten deutschen Text- und Lieddichter, wurde während der NS-Zeit als Homosexueller verfolgt, inhaftiert und entging der Deportation nur mit Glück.

Sein Überleben sicherte er sich, indem er die Propaganda-Maschinerie des „Dritten Reiches“ mit „Durchhalte-Hits“ wie „Davon geht die Welt nicht unter“ versorgte.

Im NS-Dokumentationszentrum München (Brienner Straße 34) wird am Freitag ab 19 Uhr ein multimediales Künstlerporträt präsentiert. Es wurde von der Münchner Regenbogen-Stiftung unterstützt und wird anlässlich der bevorstehenden Einweihung des Denkmals für die verfolgten Homosexuellen in München aufgeführt.


NS-Dokumentationszentrum München / Brienner Straße 34 / Freitag ab 19 Uhr / Eintritt frei.

 

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