Maxvorstadt Griechisches in der Resi

Ab 14. September läuft "Orest" im Residenztheater. V.l.: Shenja Lacher (Orest), Andrea Wenzl (Elektra), Norman Hacker (Menelaos) Foto: Pohlmann

Am 14. September beginnt die neue Spielzeit im Residenztheater. Sie beginnt mit David Böschs Inszenierung von "Orest".

 

Altstadt - Wie das Theater mitteilt, erarbeitete Bösch in seiner ersten Schauspiel-Arbeit in München eine Textfassung von John von Düffel nach Sophokles, Aischylos und Euripides, in deren Zentrum die Frage nach den psychischen, moralischen und politischen Folgen dieses berühmtesten Muttermords der Geschichte stehen soll.

"Siegreich aus dem trojanischen Krieg zurückgekehrt, wurde der griechische Feldherr Agamemnon von seiner Frau Klytämnestra und ihrem Liebhaber Ägisth erschlagen. Sieben Jahre hat seine Tochter Elektra gewartet, bis ihr verbannter Bruder zurückkehrt und sie gemeinsam Rache an Mutter und Stiefvater nehmen können. Mit dem Mord müsste der Machtwechsel einhergehen. Doch was kommt nach dem Umsturz?

Sechs lange Tage sieht sich Orest nicht in der Lage, die politischen Konsequenzen zu ziehen und die Macht zu behaupten. Schließlich werden die Geschwister vom Volk zum Tode verurteilt und treten die Flucht nach vorne an. Der „Orest“ des Euripides stellt die Frage nach den psychischen, moralischen und politischen Folgen dieses berühmtesten Muttermords der Geschichte. In seiner Fassung erzählt John von Düffel das Drama des Euripides unter Einbeziehung der Vorgeschichte (wie sie bei Sophokles und Aischylos geschildert ist) neu."

Das Büro des Residenztheaters ist ab 9. September wieder besetzt. Mehr Infos zu den Tickets gibt's hier.

Wann? Samstag, 14. September, 19 Uhr

Wo? Residenztheater, Max-Joseph-Platz 1, 80539 München

Wieviel? Karten 16 bis 48 Euro, Schüler- und Studentenkarten 8 Euro

 

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