"Maßgeschneidert für ManUnited, Arsenal und Liverpool" Hamann rät Lewandowski zu Wechsel

Robert Lewandowski ist bei Pep Guardiola (l.) nicht immer erste Wahl. Dietmar Hamann rät dem Stürmer zu einem Vereinswechsel. Foto: Rauchensteiner/Augenklick/dpa

Ex-Bayern-Profi Dietmar Hamann legt Robert Lewandowski einen Abschied vom FC Bayern nahe. Er fordert Manchester United, Liverpool und Arsenal auf, für Lewandowski ihre "Konten zu plündern".

 

München - Ex-Bayern-Profi Dietmar Hamann hat Robert Lewandowski indirekt einen Abschied vom FC Bayern nahe gelegt. „Egal ob Manchester United, Liverpool oder Arsenal – Lewandowski wäre maßgeschneidert für die Premier League. Wenn es eine Möglichkeit gäbe, ihn zu kaufen, würde ich an deren Stelle das Vereinskonto plündern“, sagte Hamann dem englischen TV-Sender „Sky Sports“.

Denn nach Meinung des früheren Mittelfeldakteurs, der selbst von 1998 bis 2009 in der Premier League spielte und mit dem FC Liverpool 2005 die Champions League gewann, ist Lewandowski „momentan die beste Nummer Neun der Welt“. Laut Hamann sei man in München allerdings "in den letzten Wochen mit Lewandowski ziemlich unfair umgegangen".

Bayern-Trainer Pep Guardiola setzte den Stürmer zuletzt im Achtelfinal-Hinspiel Champions-League gegen Schachtjor Donezk nur auf die Bank, wechselte ihn erst in der 75. Minute ein. Ohnehin scheint Lewandowski seit seinem Wechsel vor der Saison noch nicht richtig in München angekommen zu sein. Die aktuelle Quote des letztjährigen Torschützenkönigs der Bundesliga ist mit acht Treffern in 19 Ligaeinsätzen noch ausbaufähig.

Dabei lieferte der Pole im Trikot von Borussia Dortmund in der Vergangenheit noch reihenweise Galaauftritte ab. Unvergessen: Sein Viererpack, der ihm vor zwei Jahren im Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid gelungen war.

Davon ist Lewandowski derzeit weit entfernt. Und das sieht Hamann auch im System der Bayern begründet: „Das Konterspiel in Dortmund hat ihm gelegen, in München bekommt er nicht genügend Bälle, die brauchen eher einen Strafraumstürmer.“

Passt Lewandowski etwa nicht in Guardiolas System? "So wie das Team unter Pep Guardiola spielt, da gibt es für Lewandowski einfach keinen Raum“, glaubt Hamann und führte gleich noch ein Beispiel dafür an: „Gegen Hamburg spielte Lewandowski 70 Minuten auf dem Flügel. Der Trainer wird gedacht haben, es war die richtige Entscheidung, weil sie 8:0 gewonnen haben.“

 

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