"Massenkarambolage" Richtung München: Darum war die A8 stundenlang blockiert

Großeinsatz für die Feuerwehr: Auf der A8 wird eine Massenkarambolage in einem Tunnel simuliert. Foto: Thomas Gaulke

Am Samstagmorgen geht fast nichts mehr auf der A8. Knapp Vier Stunden ist die Autobahn in Richtung München teilweise gesperrt – weil Rettungskräfte das Szenario "Massenkarambolage" einüben.

 

München – Knapp vier Stunden musste am Samstagmorgen die A8 gesperrt werden. Nur eine Fahrspur blieb Richtung München offen. Der Grund: Eine "Massenkarambolage" in einem Tunnel. Mehrere Lkw, Autos sowie ein Bus und ein Motorrad waren auf einer Strecke von rund 100 Metern miteinander kollidiert – zumindest lautete das Szenario, mit dem sich ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungskräften in einer Übung auseinanderzusetzen hatte.

Was tun, wenn zahlreiche Menschen in ihren Fahrzeugen eingeklemmt sind, sich dramatische Szenen abspielen. Der Massencrash sah täuschend echt aus.

Die Übung, die umfangreiche Vorarbeiten erforderte, startete um 7 Uhr und dauerte bis kurz nach 9 Uhr. Anschließend mussten die "Wracks" wieder abtransportiert und die Einsatzstelle gesäubert werden. Erst gegen 11 Uhr konnte die A8 wieder in beiden Richtungen freigegeben werden.

 

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