Martyrium in Obergiesing München: Mann vergewaltigt Arbeitskollegin stundenlang

Nach einem gemeinsamen Abend, wollte eine Frau bei ihrem Bekannten auf dem Sofa übernachten. (Symbolfoto) Foto: imago/Panthermedia

Sie lernten sich über die Arbeit kennen und freundeten sich an - diese Freundschaft nutzte ein 49-jähriger Mann grausam aus und missbrauchte sein Opfer stundenlang.

 

München - Am 3. Januar traf sich eine 27-Jährige mit einem Arbeitskollegen in seiner Wohnung in Obergiesing. Es sollte ein gemütlicher Abend werden - die beiden hatten sich im Dezember bei der Arbeit kennengelernt - doch es endete grauenvoll.

Sie tranken und redeten miteinander. Die Frau verpasste ihre letzte S-Bahn nach Hause. Ihr Bekannter bot an, sie könne bei ihm übernachten. Nach ein paar weiteren Drinks legte sich die 27-Jährige auf die Couch zum Schlafen. Während sie schlief, wurde sie laut Polizei von dem Mann vergewaltigt. Sie war offenbar nicht mehr in der Lage sich dagegen zu wehren. Als ihr Bekannter von ihr abließ, versuchte sie aufzustehen und zu fliehen. 

Flucht nach zwei Stunden Martyrium

Das misslang und der Mann missbrauchte sie erneut. Sie wehrte sich nun heftig und konnte sich schließlich befreien. Wieder gelang es dem körperlich überlegenen 49-Jährigen sie niederzuringen. Zwei Stunden dauerte das Martyrium der Frau. Dann endlich konnte sie die Wohnung verlassen.

Die 27-Jährige ging anschließend zu einem Arzt - die Angestellten der Praxis verständigten die Polizei. Der Mann wurde zwei Tage später in seiner Wohnung festgenommen. Ein Ermittlungsrichter entschied, dass er bis auf weiteres in Untersuchungshaft bleibt. 

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