Martin Bader „Sie müssen gut mit der Mannschaft arbeiten“

Martin Bader stört sich nicht an Wiesingers ruhiger Art. Foto: dapd

Michael Wiesinger ist kein Imperator wie Louis von Gaal und kein Lautsprecher wie Jürgen Klopp. Wiese ist ruhig, kann aber auch laut. Kann er auch Club-Trainer?

 

Nürnberg – Als im Februar an die Öffentlichkeit kam, dass der FCN mit Ex-Schalke-Coach Huub Stevens Gespräche führte, glaubten sich die Club-Fans im falschen Film. Ein neuer Trainer? Wozu?

Michael Wiesinger hatte da seit seinem Amtsantritt erst ein Spiel verloren (0:3 gegen Dortmund) und war vier Spiele lang ungeschlagen. Nun scheint dem Club die Puste auszugehen und zuletzt hagelte es vier Niederlagen am Stück.

Hartnäckig halten sich die Gerüchte, dass es schon lange feststeht, dass ab Sommer ein neuer Trainer kommen wird. Vollzug mit Michael Wiesinger gibt es derzeit immer noch nicht. Martin Bader wollte die vorgegebene 40-Punkte-Marke abwarten.

Der Club hat zwar erst 38 Zähler auf dem Haben-Konto, bleibt aber dennoch ein weiteres Jahr in Liga Eins. Michael Wiesinger wird wegen seiner ruhigen Art von manch einem Experten das große Bundesliga-Geschäft nicht zugetraut.

„Wir brauchen keine Trainer, die für die Öffentlichkeit Kopfstände machen“, nimmt Martin Bader sein Trainer-Duo Wiesinger/Reutershahn in Schutz. „Sie müssen mit der Mannschaft gut arbeiten.“ Sollte dies ein Bekenntnis pro Wiesinger sein, dürfte einem Vertrag als Profi-Trainer nichts mehr im Wege stehen – oder?

 

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