Marterer ist raus Tennis: Struff in Stuttgart im Achtelfinale

Im Achtelfinale trifft Jan-Lennard Struff auf den Franzosen Lucas Pouille. Foto: dpa

Tennis: Struff im Achtelfinale von Stuttgart

 

Zum Auftakt des Stuttgarter Rasenturniers hat der deutsche Tennisprofi Jan-Lennard Struff das Achtelfinale erreicht. Tommy Haas und Roger Federer steigen erst später ins Geschehen ein.

Stuttgart - Tennis-Profi Jan-Lennard Struff (Warstein) ist beim ATP-Turnier in Stuttgart ins Achtelfinale eingezogen. Der 27-Jährige besiegte in seinem Erstrundenmatch den slowakischen Qualifikanten Lukas Lacko 6:4, 7:6 (7:3) und trifft bei dem Rasenturnier in der Runde der letzten 16 auf den an Nummer vier gesetzten Lucas Pouille, der zum Auftakt ein Freilos hatte.

Struff, Nummer 53 der Welt, ließ sich nach dem ersten Satz behandeln, konnte im Anschluss aber weiterspielen. Bei den French Open war Struff in der ersten Runde an Tomas Berdych gescheitert. Seine besten Saisonresultate fuhr er in München und dem marrokanischen Marrakesch ein, als er jeweils das Viertelfinale erreichte.

In Stuttgart war zuvor Wildcard-Starter Maximilian Marterer (Nürnberg) an seiner Auftakthürde gescheitert. Der 21-Jährige verlor erwartungsgemäß gegen den an Position fünf gesetzten US-Amerikaner Steve Johnson mit 3:6, 7:6 (7:2), 6:4. Aus deutscher Sicht sind am Montag noch Qualifikant Yannick Hanfmann (Karlsruhe) und Mischa Zverev (Hamburg/Nr. 6) bei dem mit 701.975 Euro dotierten Rasenturnier im Einsatz.

Haas gegen Herbert

Am Dienstag wird Tennis-Routinier Tommy Haas zu seiner Erstrundenpartie gegen den Franzosen Pierre-Hugues Herbert antreten. Der gebürtige Hamburger, nach seinen Blessuren auf Rang 302 abgerutscht, steht vor seinem Karriereende und will sich vor deutschen Tennis-Fans gebührend verabschieden.

Rekord-Grand-Slam-Sieger Federer drückt ihm die Daumen, die beiden Freunde würden im Achtelfinale aufeinandertreffen. "Ich würde mich freuen, wenn er die erste Runde gewinnen würde", sagte Federer, der mit Haas am Sonntag gemeinsam trainiert hatte. "Seine Rückhand ist fantastisch. Er liest das Spiel sehr gut. Er fühlt sich wohl in Deutschland", urteilte der Schweizer.

Als Topgesetzter genießt der Australian-Open-Sieger vor dem ersten Auftritt auf der Tennis-Tour seit zehn Wochen freiwilliger Abstinenz zum Auftakt ein Freilos. "Ich habe keine Probleme mit dem Körper. Ich musste kein Training auslassen", sagte die ehemalige Nummer eins. "Ich muss einfach immer sehen, dass ich genug Schlaf bekomme, das ist für mich ehrlich gesagt das größte Problem mit meinen Kindern."

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