Maria-Ward-Straße Gebäudekomplex am Schloss Nymphenburg bleibt leer!

Die Gebäude an der Maria-Ward-Straße. Foto: AZ-Archiv/ape

Der Gebäudekomplex beim Schloss Nymphenburg kann nicht bewohnt werden.

 

Eine Anfrage vor vier Jahren hatte ergeben, dass das Ministerium für Wissenschaft und Kunst über diese Räumlichkeiten verfügt und sie als anthropologische Lagerstätte nutzt.

Ein Blick von außen durch die Fenster in die Räumlichkeiten habe jedoch gezeigt, dass diese "über ein halbes Jahrzehnt ungenutzt verstauben", hatte SPD-Stadtrat Marian Offman beklagt. Er wollte prüfen lassen, welche rechtlichen Möglichkeiten die Stadt hat, eine zwischenzeitliche Nutzung der Räumlichkeiten als bezahlbaren Wohnraum für wohnungslose Menschen zu erzwingen.

Bestandteil der Planungen für Museumserweiterung

Daraus wird vermutlich nichts. Denn die AZ hat beim Ministerium für Wissenschaft und Kunst nachgefragt. Das Ministerium teilt jetzt mit: "Einer Nutzung des Gebäudes in der Maria-Ward-Straße 1a für Wohnmöglichkeiten und andere provisorische Lösungen steht der mangelhafte Brandschutz, die veraltete technische Installation, die nicht ausreichenden Rettungswege sowie der allgemein schlechte Gebäudezustand entgegen."

Lediglich Teilflächen des Gebäudes können vorübergehend für eine Magazinunterbringung seitens der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns zwischengenutzt werden.

Eine Ministeriumssprecherin kündigt zudem an: "Das Gebäude in der Maria-Ward-Straße 1a ist Bestandteil der Planungen für die vorgesehene Erweiterung des Museums Mensch und Natur."

Das Landesamt für Denkmalschutz sei hierbei frühzeitig beteiligt worden. "Die Hausnummern 1b bis k sind und bleiben Staatsbedienstetenwohnungen", berichtet die Sprecherin weiter.

 

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