ManCity erwartet Klopp-Team Peps Ass im Ärmel: Gündogan wird gegen Liverpool entscheidend

Nationalspieler Ilkay Gündogan bei Borussia Dortmund mit seinem damaligen Trainer Jürgen Klopp (jetzt FC Liverpool) - und aktuell als Schützling von Pep Guardiola bei Manchester City (rechts). T Foto: imago/Avanti, firo/Augenklick

Vor dem Top-Duell gegen den FC Liverpool ruhen die Hoffnungen bei Manchester City auch auf Ilkay Gündogan. Der Grund: Seine Vergangenheit.

 

Manchester/Liverpool - Die Bundesliga hält derzeit noch ihren Winterschlaf, so richten sich die Augen der Fußball-Fans gen England, in die Premier League. Dort steigt am Donnerstagabend (21 Uhr/DAZN) das Spiel der Spiele: Manchester City gegen den FC Liverpool, Erster gegen Zweiter – und eine Partie mit großer Bundesliga-Vergangenheit.

"Es ist das attraktivste Spiel der Premier League, da wollen wir ein gutes Spiel machen", sagte City-Mittelfeldspieler Ilkay Gündogan, einer von elf Akteuren beider Teams, der schon in Deutschlands Elite-Klasse aktiv war. (Lesen Sie hier: Klopp gegen Pep - das Duell um den Titel)

Dazu gehört auch Pep Guardiola, Gündogans Trainer, der von 2013 bis 2016 beim FC Bayern an der Seitenlinie stand und den der Nationalspieler, einst im Dortmunder Trikot, schon damals bewunderte. "Ich wollte unbedingt mit ihm arbeiten. Ich habe gegen seine Bayern-Mannschaft gespielt und wollte wissen, wie es sich anfühlt, unter ihm zu trainieren und zu spielen", erklärte Gündogan seinen späteren Wechsel zu Pep und Manchester City zur Saison 2016/17.

Ilkay Gündogan: Schützling von Guardiola und Klopp 

Zu Dortmunder Zeiten spielte Gündogan noch unter Jürgen Klopp, der schon ein Jahr zuvor nach England gewechselt war und nun mit dem FC Liverpool der größte Rivale der Citizens ist. Genau das macht Gündogan zum Ass in Guardiolas Ärmel. Der Spielmacher kennt Klopp aus dem Effeff aufgrund dreier gemeinsam in Dortmund verbrachter Jahre.


Der heutige Liverpool-Trainer holte Gündogan einst vom 1. FC Nürnberg und formte ihn zu einem Weltklasse-Mittelfeldspieler. Gemeinsam holten sie eine Meisterschaft, den DFB-Pokal und erreichten das Champions-League-Finale 2013, das knapp mit 1:2 gegen den FC Bayern verloren ging.

"Er ist nach wie vor auf einem Topniveau", lobt Gündogan die Arbeit seines Ex-Coaches. "Er ist sympathisch, weil man immer das Gefühl hat bei ihm, dass alles echt ist, einfach authentisch. Ich finde, dass es zwischen ihm und Liverpool perfekt passt."

Guardiola lobt Liverpool über den grünen Klee

Im anstehenden Top-Spiel haben die Sympathien aber Pause, denn der Nationalspieler und die Citizens sind am Donnerstagabend zu Hause unbedingt auf einen Sieg angewiesen, "um die Lücke geringer zu machen, die jetzt sieben Punkte beträgt", erklärt Gündogan. Gewinnen die Reds, ist ihnen der erste Meistertitel seit 1990 kaum noch zu nehmen.


Das weiß auch Guardiola: "Wenn man sich Liverpools Situation anschaut, wissen wir, dass es vorbei ist, wenn wir Punkte lassen." Der frühere Bayern-Trainer lobte Liverpool als "vielleicht das beste Team in Europa oder auf der Welt".

Doch wenn eine Mannschaft diesen Liverpooler Power-Fußball stoppen könne, dann Manchester City, sagt Gündogan: "Da darf man nicht ins offene Messer laufen, sondern muss versuchen, mit Ball zu spielen – und das ist unser Spiel."

Gerade in den vergangenen Aufeinandertreffen mit den Reds habe er das Gefühl gehabt, "dass es Räume gab und man immer viel Zeit in der Zentrale hatte, den Ball hin und her zu spielen", erklärt Gündogan. "Das müssen wir versuchen, besser auszunutzen." 

Und kaum ein Spieler in der Premier League kann besser die Bälle verteilen als er selbst. Auch das dürfte ihn zu einem wichtigen Trumpf für Guardiola machen. 

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