Mainz gegen Freiburg Der verrückteste Elfer der Saison: Spieler müssen aus Kabine zurückkommen

"Kommt nochmal her!" – Schiedsrichter Winkmann ruft die Spieler aus der Kabine zurück aufs Spielfeld. Foto: imago/Jan Huebner

Der umstrittene Videobeweis hat im Montagsspiel der Fußball-Bundesliga für ein bislang einmaliges Kuriosum gesorgt.

Mainz – So etwas gab es noch nie: Für einen zunächst nicht gegebenen Elfmeter musste der Schiedsrichter die Spieler aus der Halbzeitpause zurückholen – weil er von der Video-Schiedsrichterin überstimmt worden war.

Nach einem zunächst nicht geahndeten Handspiel von Freiburgs Marc Oliver Kempf hatte Schiedsrichter Guido Winkmann schon zur Halbzeit gepfiffen. Die Freiburger Mannschaft war schon in der Kabine, da schaute sich Winkmann die Szene nach einem Gespräch mit Video-Assistentin Bibiana Steinhaus noch einmal an und entschied schließlich auf Strafstoß.

Er bat die Freiburger daraufhin zurück auf den Platz und ließ den Elfmeter als Teil der ersten Halbzeit ausführen. Pablo De Blasis traf zum 1:0 für den FSV, unmittelbar danach war dann (wieder) Pause. "Das müssen wir akzeptieren. Es wird immer kurioser", sagte SC-Sportvorstand Jochen Saier bei Eurosport. "Aber es ist schon regelkonform."

Besonders bitter für Freiburg: Der kuriose Elfmeter leitete die Niederlage im Kellerduell ein. Ein böser Patzer von Torwart Schwolow ermöglichte in der 78. Minute das spielentscheidende zweite Mainzer Tor. Der SC Freiburg rutscht damit auf den Relegationsplatz ab, Mainz wiederum verlässt selbigen.

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