Machtkampf bei 1860 Medien: Ismaik wollte Trainer Stevens - abgeblitzt!

Huub Stevens, der Stuttgart-Retter. Wollte ihn Hasan Ismaik als Löwen-Trainer? Foto: dpa

Der Machtkampf bei den Löwen ist angeblich um eine bizarre Facette reicher. Laut Medienberichten soll Investor Hasan Ismaik versucht haben, Huub Stevens als neuen Trainer zum TSV 1860 München zu holen.

 

München - Die jüngsten Grabenkämpfe haben den krisengeplagten TSV 1860 München in ein selbst für die Löwen beispielloses Chaos gestürzt. Nach dem Rücktritt des Präsidiums unter Gerhard Mayrhofer am Freitagabend versuchte der Zweitligist kurz vor dem Trainingsstart seiner Profis an diesem Montag, mit der Verlängerung des Vertrages von Trainer Torsten Fröhling Handlungsfähigkeit im operativen Geschäft vorzugaukeln. Zu den Sofortmaßnahmen nach dem großen Knall mit dem geschlossenen Rückzug des Präsidiums zählte am Wochenende außerdem die weitere Verpflichtung von Nichtabstiegsheld Kai Bülow ebenfalls bis 2016.

Doch zum aktuellen Führungschaos passt auch die Meldung, wonach Investor Hasan Ismaik persönlich versucht haben soll, Huub Stevens als neuen Trainer nach München zu holen. Laut "Bild" soll der Jordanier höchstpersönlich zum Telefon gegriffen haben, wollte den Niederländer verpflichten - "koste es, was es wolle", so die "Bild".

Doch Ismaik sei beim Ex-Stuttgart-Trainer abgeblitzt. Stevens wird mit den Worten zitiert: „Sollte es so gewesen sein, dann hätte ich ihm gesagt, dass Sechzig Kontinuität braucht, das ist ein größeres Projekt, und sie benötigen einen Trainer für drei, vier Jahre. Ob ich dafür der Richtige bin, weiß ich nicht.“

 

27 Kommentare