Lukrative Feldarbeit Cannabis im Maisfeld angebaut: Gras-Bauern am Flughafen festgenommen

Die Kriminalpolizei konnte nun zwei Verdächtige dingfest machen, die Cannabis in extrem großen Mengen anbauten. Foto: Polizeipräsidium Oberbayern Nord/AZ

Bei der Rückkehr vom Kurzurlaub wartete die Polizei: Zwei 20-Jährige sind am Münchner Flughafen festgenommen worden - weil sie in in einem Maisfeld im großen Stil Cannabis angebaut haben sollen.

Dachau - Bereits Ende September 2017 entdeckte ein Jäger in einem Maisfeld  bei Schmelchen, einem Ortsteil von Altomünster,  knapp 200 teilweise bis zu zwei Meter hohe Cannabispflanzen. Die Polizei erntete die Pflanzen damals ab, das Gesamtgewicht des Etrages betrug etwa 420 Kilogramm. Nach Trocknung und Entfernung des nicht rauchbaren Anteils verblieben etwa 60 Kilogramm nutzbares Marihuana. 

Nun, fast ein Jahr später, der Ermittlungserfolg: Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck konnte den Fall wohl klären und im Zuge dessen zwei 20-jährige Tatverdächtige am vergangenen Donnerstag am Münchner Flughafen festnehmen. Die beiden kamen gerade aus ihrem Kurzurlaub zurück.

Tatverdächtiger legt Geständnis ab

Bei der Durchsuchung ihrer Wohnungen konnten die Kriminaler diverse Beweismittel, 400 Gramm Marihuana und einen vierstelligen Bargeldbetrag sicherstellen.

Einer der beiden Beschuldigten legte in der Zwischenzeit ein umfassendes Geständnis ab und gab zu, in der Vergangenheit außerdem Marihuana im Kilobereich erworben und dann weiterverkauft zu haben.

Der zuständige Ermittlungsrichter ordnete schließlich Untersuchungshaft für die beiden 20-Jährigen an. Ihnen wird illegaler Anbau und Handeltreiben mit Cannabis vorgeworden. Die jungen Männer wurden in verschiedene bayerische Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

 

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