Luftbeobachtung angeordnet Sommerhitze: Es herrscht erhöhte Waldbrandgefahr

Durch die anhaltende Hitze steigt die Waldbrandgefahr: Momentan herrscht Gefahrenstufe 4 von 5. Foto: dpa

Hitze und Trockenheit haben die Waldbrandgefahr in Oberbayern mittlerweile auf die zweithöchste Stufe ansteigen lassen. Die Regierung reagiert mit Kontrollflügen.

 

München - Wegen erhöhter Waldbrandgefahr hat die Regierung von Oberbayern am Dienstag die sogenannte Luftbeobachtung angeordnet. Laut einer Mitteilung starten Experten mit der Flugbereitschaft Oberbayern zu Beobachtungsflügen im Regierungsbezirk. Geflogen wird von den Stützpunkten Eichstätt, Pfaffenhofen, Fürstenfeldbruck, Königsdorf und Erding aus.

Die Gefahr eines Waldbrandes in Oberbayern ist aktuell hoch, wie es weiter hieß. Sie wurde mit Stufe 4 angegeben, das ist die zweithöchste Einordnung nach dem Index für Waldbrandgefahren. Besonders gefährdet sind demnach Wälder auf sandigen Standorten mit geringem Bewuchs, sonnigen Lichtungen und Waldränder. Die Regierung warnte außerdem vor der Errichtung offener Feuerstätten und dem Rauchen im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern davon.

 

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