Ludwigsvorstadt Zehra Spindlers Nußbaumpark: Das alles ist neu

Entspannter Start: Seit gestern kann man bei Zehra Spindler (Mitte) im Nußbaumpark auf Liegestühlen sitzen. Foto: Daniel von Loeper

Alles neu am angeblichen Problemort "Nußbaumpark": Seit Montag wird hier gearbeitet, gegessen - und Kultur gelauscht.

 

München - Es grummelt am Himmel. dann donnert es - auch ein paar Tropfen fallen am Montagmittag. Zehra Spindler nimmt es gelassen. "Wir haben ja noch 90 Versuche für eine Einweihungsparty", sagt sie. "Da bin ich ganz entspannt." Bis zum 10. September (täglich 12 bis 22 Uhr, Samstag, Sonntag 10 Uhr bis 22 Uhr) macht Spindler hier mit ihrer Urban League Stopp.

Seit Montag also kann man - wenn das Wetter mitspielt - auf Liegestühlen fläzen, auf Bierbänken etwas essen, im kostenlosen WLAN surfen, Yoga machen, Spiele ausleihen, Gitarrenspielern zuhören und allerlei anderes, was Spindler noch so in den Sinn kommen wird.

Der alte Nußbaumpark hatte einen schlechten Ruf 

Kurzfristig haben Spindler und ihre Leute hier alles auf die Beine gestellt, erst in den Stunden vor dem Start wurde von den Behörden das letzte "Okay" gegeben. Jetzt also geht es los und es wird durchaus spannend sein in den nächsten Wochen zu sehen, was aus dem Nußbaumpark wird. Der alte hatte ja eher den Ruf, Trinker und Drogenabhängige anzuziehen als Familien und hippe Kreative. Aber jetzt gibt es den neuen Nußbaumpark. Zehra Spindlers Nußbaumpark.

 

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