Lokalsport Zum Feiern bleibt keine Zeit

Mihai Paduretu: seit 1997 Trainer von Generali Haching. Foto: sampics/Augenklick

MÜNCHEN - Auf Generali Haching wartet nach dem Erfolg gegen Friedrichshafen nun der AS Cannes

 

Einen dramatischen Volleyball-Krimi haben die Hachinger hinter sich, drei abgewehrte Matchbälle inklusive. Am Ende stand ein so umkämpfter wie umjubelter 3:2-Sieg gegen Rekordmeister VfB Friedrichshafen, von dem sich auch Trainer Mihai Paduretu begeistert zeigte: „Es waren unglaublich viel Emotionen drin, es war bis zum Schluss unglaublich spannend. Dass wir das Spiel am Ende doch noch gewonnen haben, ist der Wahnsinn: Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft.“

Ein spektakulärer Sieg gegen einen Titelkonkurrenten: Eigentlich ein Grund zum Feiern. Doch zum Füße hochlegen bleibt keine Zeit, schon am Mittwoch steigt in der Generali Sportarena (Utzweg 1, 20.30Uhr) der Champions-League-Knaller gegen den französischen Spitzenklub AS Cannes.

Nach der 0:3-Pleite im zweiten Gruppenspiel in Kazan brennt die Mannschaft auf Wiedergutmachung. Paduretu baut dabei einmal mehr auf die Unterstützung der Fans in der eigenen Halle: „Die Stimmung gegen Friedrichshafen war schon top. Mit den Zuschauern im Rücken können wir auch das Champions League Spiel gegen Cannes gewinnen.“

Dass der ein oder andere seiner Schützlinge nur drei Tage nach dem nervenaufreibenden Match gegen Friedrichshafen mentale oder körperliche Ermüdungserscheinungen zeigen könnte, befürchtet der Rumäne nicht: „Die Champions League ist das Größte für jeden Verein. Alle Trainer und Agenten schauen sich diese Spiele an, das ist die Plattform für jeden Volleyballspieler. Da muss ich nicht groß auf meine Jungs einreden.“

Ob der angestrebte Sieg glückt oder nicht, eines ist so oder so sicher: Viel Zeit zum Entspannen wird erneut nicht bleiben: Am Sonntag reist schon das nächste Topteam in den Münchner Süden. Dann messen sich Max Günthör & Co. im Pokal-Viertelfinale mit dem Bundesliga-Tabellenführer SSC Berlin.

Maximilian von Harsdorf

 

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