Lokales Opel-Kropf: 70 Jobs sind jetzt gerettet!

Nach Insolvenz gerettet: das Autohaus Opel-Kropf. Foto: Berny Meyer

Nach der Insolvenz übernimmt der AVAG-Konzern das Nürnberger Autohaus

 

NÜRNBERG Einer der ältesten deutschen Opel-Händler, das Nürnberger Autohaus Kropf in der Deutschherrnstraße, kommt nach seiner Insolvenz unter das Dach der Autohandelsgruppe AVAG. Den Übernahmevertrag habe AVAG bereits am 31. März unterzeichnet, teilte Insolvenzverwalter Joachim Exner am Dienstag mit. „Wir freuen uns, dass für das Autohaus Kropf ein so kompetenter strategischer Investor gefunden werden konnte“, betonte Exner.

Das Autohaus Kropf soll von 1. Mai an zügig in den AVAG-Konzern integriert werden. Der Nürnberger Kropf-Standort bleibe bestehen, die 70 Arbeitsplätze erhalten. Für die Kropf-Mitarbeiter ist es laut Exner bereits die zweite Insolvenz innerhalb von drei Jahren.

Die AVAG Holding AG mit Sitz in Augsburg hat gegenwärtig 35 Händlerbetriebe an über 100 Standorten in Europa. Allein 2009 verkaufte die Gruppe rund 82 000 Autos; ihr Umsatz lag bei 1,23 Milliarden Euro. Konzernweit beschäftigt die AVAG knapp 3000 Mitarbeiter.

 

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