Lokales Nürnbergs schönste Orgel wird wieder aufpoliert

Jeden Tag im Einsatz: Die sanierungsbedürftige Orgel von St. Elisabeth mit Pater Damian Hungs , Organistin Sonja Mayer und Orgelbauer Johannes Führer (von links) Foto: bayernpress

Sanierung des über 100 Jahre alte Instruments in der Elisabeth-Kirche kostet 150.000 Euro.

NÜRNBERG Sie ist jeden Tag im Einsatz bei den Gottesdiensten in der Pfarrkirche St. Elisabeth und bei bei Konzerten – doch Nürnbergs schönste Orgel muss jetzt saniert werden, damit sie nicht aus dem letzten Loch pfeift.

Das über 100 Jahre alte Instrument mit seinen 2000 Pfeifen hat den Zweiten Weltkrieg überstanden und eine Modewelle danach, als viele Orgeln auf barocken Bläserklang umgestellt wurden. Weil damals das Geld dazu fehlte, ist die von dem Franken Joseph Bittner gebaute Orgel jetzt bayernweit eine Rarität: „Sie hat einen spätromantisch-weichen Klang mit einzigartiger Nuancenvielfalt wie ein Streichorchester“, erläutert Kirchenmusikerin Sonja Mayer.

Die Kirche sucht dringend Spender

Damit ihr Klang störungsfrei bleibt, soll die Orgel 2011 vom Münchner Orgelbauer Johannes Führer überholt werden. Das dauert fast ein halbes Jahr und kostet 150.000 Euro. Das Geld dazu sollen Benefizkonzerte und Spenden aufbringen, denn Rücklagen wurden schon durch die Rundumerneuerung der Kirche aufgebraucht.

Deshalb bittet Pater Damian Hungs dringend um Spenden (Ligabank, Konto 30511-5795, BLZ 750 90 300) cis

 

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