Lokales Mittelfrankens Wirtschaft boomt!

Konjunkturmotor Export: Alexander Ochs vom Container-Terminal im Nürnberger Hafen beschert der Aufschwung viel Arbeit. Foto: bayernpress.com

IHK-Studie: Die Mehrzahl der Betriebe beschreibt Lage als gut oder zufriedenstellend. Exporte sind der Motor für den Aufschwung. Der Handel profitiert von der gestiegenen Kauflaune. Die Beschäftigung nimmt zu

 

NÜRNBERG Ist es jetzt der „goldene Oktober“, steht „die Konjunktur-Lok unter Volldampf“ oder „läuft der Konjunktur-Motor wieder rund“? Die Industrie- und Handelskammer (IHK) hat ein Luxus-Problem. Sie kann unter lauter positiven Metaphern wählen, um die Entwicklung der Wirtschaft in Mittelfranken zu beschreiben. Denn: Die Krise ist überwunden. Es geht wieder aufwärts!

Bei 357 Unternehmen mit über 100000 Arbeitnehmern hat die IHK erfragt, wie sie die wirtschaftliche Lage und die Entwicklung im nächsten Jahr einschätzen: 42 Prozent beschreiben sie als gut, weitere 48 Prozent mit einem gut fränkischen „bassd scho“, so IHK-Präsident Dirk von Vopelius. Vor einem Jahr lagen die Werte im negativen Bereich. Nur zehn Prozent sehen derzeit schwarz für die Zukunft.

Und auch die Geschäftserwartungen sind positiv. 34 Prozent der Firmen rechnen in den kommenden Monaten mit nochmals besseren Geschäften. Nur 13 Prozent befürchten eine Verschlechterung. Konjunkturprogramme und die Nachfrage beim Export haben für Dynamik gesorgt. Jetzt ist der Aufschwung so stabil, dass er sich selbst trägt.

Die Konjunkturdaten im Überblick:

Mittelfrankens Wirtschaft erholt sich mit anhaltender Dynamik.

Die Geschäfte entwickeln sich gut, der Optimismus der Betriebe bleibt hoch.

Es wird wieder investiert. Vor allem solche Ausgaben, die in den vergangenen Krisenjahren zurückgestellt wurden, werden nun realisiert.

Der Arbeitsmarkt belebt sich. Die Firmen vor allen in Dienstleistung und Handel, stellen wieder ein.

Mittelfrankens Industrie freut sich über kräftige Exporte. Die Nachfrage nach Investitionsgütern zieht an.

Die stabile Beschäftigungslage auf dem Arbeitsmarkt stärkt die Kauflaune. Das kommt dem Handel zugute.

Einziges Haar in der Suppe: Der Fachkräftebedarf wird in Mittelfranken zum Engpass. Er kann den Konjunktur-Motor wieder abwürgen. mir

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