Lokales Gregor Lemke hört auf: Neuer Wirt fürs „Lederer“

Bald mehr Zeit für die Familie: Gastwirt Gregor Lemke. Foto: Loy

Nürnberger Groß-Gastronom will sich künftig nur noch aufs Bratwurst Röslein konzentrieren.

 

NÜRNBERG Gut fünfeinhalb Jahre lang war Gregor Lemke Chef der „Lederer Kulturbrauerei“. Am 1. März ist damit Schluss: Der umtriebige Gastronom mit den oberbayerischen Wurzeln wirft hin – aus privaten Gründen.

„Seit Jahren arbeite ich sechs Tage pro Woche. Ich möchte mehr Zeit für mich und die Familie haben“, so Lemke zur AZ. „Das ist mir nach meiner Operation erst so richtig klar geworden.“

Hintergrund: Im vergangenen Jahr verletzte sich Lemke schwer an der Speiseröhre, als er versehentlich eine Glasscherbe schluckte. „Da lag ich dann im Krankenhaus, abgebremst von 100 auf Null, und kam zur Besinnung. Ich fragte mich: Muss ich das noch haben? Muss ich irgendjemandem noch etwas beweisen?“

Seine Antwort: Nein!

Und so wird sich Lemke ab März ausschließlich auf sein „Bratwurst Röslein“ konzentrieren: „Ich habe da schon ein paar neue Ideen.“ Das Lederer indes wird einen neuen Wirt bekommen: Kurt Weinhart, der bislang in Hof gastronomisch tätig war. Lemke sieht das „Lederer“ bei ihm in guten Händen: „Er hat ein gutes Konzept und ein pfiffiges Team an der Hand.“ eis

 

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